Wir leben derzeit distanziert, zwangsweise: Distanz beim Essen, beim Beten in der Kirche, wir geben einander nicht die Hand, an eine Umarmung ist nicht zu denken. Und da reden wir vom Eintreffen Jesu in unsere Welt! Lassen wir die Nähe Gottes zu – oder bleiben wir auch hier „auf Distanz“? Nicht aus Corona-Gründen, sondern weil wir im Tiefsten ahnen, dass dieses Kind uns Fragen stellen will, auch solche, denen wir gerne ausweichen würden: Lassen wir uns herauslocken aus diesem geistlichen Lock-Down, an den wir uns, anders als beim hygienischen, schon ziemlich gewöhnt haben?
Liebe Besucher unserer Website: Ihnen allen segensreiche Weihnachten! Und auf ein frohes Wiedersehen, distanz-reduziert in besseren Tagen…
Abt Johannes