Willkommen bei den „Schotten“!

Dem Lebensort von Mönchen, die einen Ruf Gottes gehört haben, sich von ihm angesprochen wissen und bereit sind, Christus nachzufolgen. Ihre Ordensregel legt ihnen die Frage vor: „Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben, der Tage sich wünscht, um Gutes zu sehen?“ Ihre Antwort: „Ja, Herr, ich bin es, hier bin ich.“

Berichte aus der Schottengemeinde

Konventausflug Pfingsten 2020

Konventausflug Pfingsten 2020

Es ist schon Tradition geworden, dass die Mitbrüder den Dienstag nach Pfingsten miteinander verbringen. Es werden nach Möglichkeit Ziele ausgesucht, die schnell zu erreichen sind, kulturell etwas zu bieten haben und auch Zeit für Bewegung an der frischen Luft einschließen. Das Ziel dieses Jahres war allerdings einem traurigen Anlass gewidmet. Der Senior unseres Klosters, P. Richard Treyer OSB, war im 93. Lebensjahr am 30. März verstorben. Es war auch am Höhepunkt der Corona-Pandemie. So konnten nur fünf Personen an der „hastigen“ Beisetzung (direkt von der Leichenhalle zum Grab zur Einsegnung, ohne Gottesdienst und das alles in 20 Minuten) teilnehmen. Abt Johannes, begleitet von P. Georg, nahm die Einsegnung vor. Drei weitere Personen kamen aus dem engsten Verwandten- und Bekanntenkreis von P. Richard.
So konnten wir erst am Pfingstdienstag von P. Richard an seinem Wirkungs- und Bestattungsort, der Pfarrkirche St. Veit in Kleinengersdorf, in einem feierlichen Rahmen Abschied nehmen. Der Pfarrer der beiden Gemeinden (Kleinengersdorf und Enzersfeld), P. Sebastian Hacker OSB, hielt die Obitusmesse. Danach am Priestergrab ein letzter Abschied. P. Richard möge ruhen in Frieden.

Danach ging es weiter nach Enzersfeld. P. Sebastian machte eine Führung durch die letztes Jahr renovierte Pfarrkirche Mariä Geburt. Nach der Mittagshore wurde uns beim Scheitererwirt ein exzellentes Mittagessen serviert. Zur Verdauung folgte eine halbstündige Wanderung zur Lourdes-Kapelle (einige ermüdete nahmen mit dem Auto einen kürzeren und bequemeren Weg).
Der Nachmittag wurde beschlossen mit der Besichtigung der ebenfalls zur Pfarre Enzersfeld-Kleinengersdorf gehörenden 1.000-jährigen Magdalenenkirche in Hagenbrunn.
Nach Tagen nasskalten Wetters konnten wir so auch einen schönen Sommertag erleben.

Fr. Stephan-M. Szinai OSB

Impressionen finden Sie hier.

Schottengemeinde freut sich über neuen Christen

Schottengemeinde freut sich über neuen Christen

Nach einer durch die Corona-Pandemie verursachten längeren Wartezeit von über einem Monat konnte »unser« Taufbewerber im ersten öffentlichen Sonntagsgottesdienst nach Aufhebung der Versammlungsbeschränkungen, am 17. Mai 2020, die Initiationssakramente Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen. Die Schottengemeinde hat ihn auf diesem Weg in die kirchliche Gemeinschaft begleitet und freut sich über den und mit dem neuen Christen! Impressionen dazu finden Sie hier.

Karfreitag in COVID-19 Zeiten

Karfreitag in COVID-19 Zeiten

Wie auch die anderen Gottesdienste in den letzten Wochen musste nun auch der Karfreitag-Gottesdienst zwangsweise hinter geschlossenen Kirchentüren stattfinden. Hier finden Sie ein paar Impressionen.

Palmsonntag in Zeiten von COVID-19

Palmsonntag in Zeiten von COVID-19

Leider musste in Zeiten von COVID-19 auch der heurige Palmsonntag-Gottesdienst hinter (zwangsweise) geschlossenen Kirchentüren stattfinden. Selbiges gilt auch für die Gottesdienste in der Karwoche und der Osternacht, die zwar zu den gewohnten Zeitpunkten stattfinden, aber auch dann leider hinter geschlossenen Türen. Denn es gilt: Beten mit Abstand ist derzeit am Besten.

                                                         Hier finden Sie ein paar Impressionen vom Palmsonntag-Gottesdienst 2020.

Jahresexerzitien 2019

Jahresexerzitien 2019

Unsere diesjährigen Jahresexerzitien vom 18.-23. August in St. Lambrecht standen unter der Leitung von P. Prior Gerwig Romirer/St. Lambrecht. Das Thema „Barmherzigkeit“ sollte uns in den folgenden Tagen anhand der Verkündigungsbulle von Papst Franziskus „Misericordiae vultus“, basierend auf Mt. 25,35 ff, und einer vom Erfurter Altbischof, Joachim Wanke, zum Elisabethjahr 2007 vorgestellten Neuinterpretation der sogenannten 7 Werke der Barmherzigkeit, beschäftigen.

Diese lauten: 
1. Du gehörst dazu
2. Ich höre Dir zu 
3. Ich rede gut über Dich
4. Ich gehe ein Stück mit Dir
5. Ich teile mir Dir
6. Ich besuche Dich 
7. Ich bete für Dich.
Wie gehe ich mit diesen „neuen Werken“ um? Das sollte von jedem Einzelnen von uns in der Stille verarbeitet werden.

Fr. Stephan-M. Szinai OSB

Impressionen dazu finden Sie hier.

Tag der Pfarren 2019

Tag der Pfarren 2019

In zeitlicher Nähe zum Kirchweihfest der Schottenkirche am 31. Mai laden wir Jahr für Jahr die Mitglieder jener Pfarrgemeinden ein, in denen Schottenpatres wirken bzw. für die unser Kloster Mitverantwortung trägt, ein Fest der Begegnung zu feiern. Heuer fand dies am 1. Juni statt; die Mitgestaltung des Gottesdienstes hatte der Kirchenchor von Enzersfeld übernommen; zuvor wurde eine Führung durch das Stift angeboten und nachher saß man bei günstigem Wetter noch lange im Schulhof des Gymnasiums beisammen zum Abendessen und zum Austausch. Dank allen Beteiligten für ihr Kommen, für ihr Mitfeiern und nicht zuletzt für die schmackhaften Kuchenspenden!

Impressionen zum Tag der Pfarren finden Sie hier.

Zu Besuch bei Hands Up: Die welt gehörloser Menschen kennenlernen

Zu Besuch bei Hands Up: Die welt gehörloser Menschen kennenlernen

Anfang Juni waren einige Mönche des Schottenstifts zu Gast bei Hands Up. Hands Up ist ein Partner von Dialog im Dunkeln im Keller des Schottenhofes (https://www.handsup.wien). Es bietet die Möglichkeit, die Welt gehörloser Menschen kennenzulernen. Man erfährt, wie gehörlose Menschen kommunizieren und wie sie ihren Alltag meistern. Da man selbst mit Ohrenstöpsel und Kopfhörern ausgestattet wird, erfährt man die Wirklichkeit der Gehörlosigkeit auch am eigenen Leib. Einen großen Anteil am Erfolg der Führung hatte unsere sympathische und kompetente Führerin. Wir wünschen unseren Nachbarn weiterhin viel Erfolg!

Hier finden Sie Impressionen.

Segnung der renovierten Johanneskapelle

Segnung der renovierten Johanneskapelle

Nach den Renovierungsarbeiten wurde die neu gestaltete Johanneskapelle in einer liturgischen Feier am 10. Mai 2019 gesegnet. Die Kapelle war in den Monaten zuvor gründlich gereinigt worden, das unansehnlich gewordene Mobiliar wurde durch neues ersetzt, auch das Chorgestühl wurde entfernt, da das Stundengebet seit Jahrzehnten in der Schottenkirche stattfindet. Die neue Bestuhlung ist ebenso wie der Altar und der Ambo „mobil“, kann also an die jeweilige Feier angepasst werden. Nicht zuletzt galt die Aufmerksamkeit den „technischen“ Dingen wie Heizung, Lüftung und Beleuchtung.

Es ist ein schlichter, aber ansprechender Gottesdienstraum entstanden. Die Kapelle wird hauptsächlich für den Kindergottesdienst an Sonntagen verwendet, aber auch für liturgische Feiern kleinerer Gruppen. Am darauffolgenden Sonntag, dem 12. Mai, haben die Kinder wieder von „ihrer“ Kapelle gleichsam Besitz ergriffen.

Abt Johannes Jung OSB

Impressionen finden Sie hier.

 

Österlicher Konventausflug nach Dürnstein

Österlicher Konventausflug nach Dürnstein

Für unseren Konventausflug haben wir das schlechteste Wetter der Osterwoche erwischt. War der Ostermontag noch sommerlich warm, kam am Dienstag der Absturz. Der Morgen begann noch verheißungsvoll, manchmal lugte bei der Abfahrt das Himmelsblau durch die Wolken. Aber das erste Ziel, Dürnstein, begrüßte uns mit Nieselregen. Umso freundlicher war der Empfang durch den neuen Propst von Herzogenburg, MMag. Petrus Stockinger.

Dürnstein, ein ehemaliges Augustiner Chorherrnstift, aufgehoben durch Kaiser Joseph II. 1788, gehört zum Stift Herzogenburg. Seit 2018 finden umfangreiche Renovierungen statt, die zum 1. Mai 2019 im Großen und Ganzen beendet sein sollten. Dann werden noch neben 13 Wohnungen, die schon bezogen wurden (z.T. mit Blick auf die Donau), ein neues Museum und u.a. ein Klosterladen fertig gestellt sein. Die restlichen Bauten der gotisch/barocken Anlage sind zum Großteil fertig. Die herrliche Lage in der Wachau und direkt über der Donau zieht jährlich über 1 Mio. Touristen an. Markantes Wahrzeichen neben der Burgruine ist der hellblaue Turm der Stiftskirche. Bekannt ist Dürnstein durch einen berühmten Gefangenen, Richard Löwenherz, der von 1191-1192 auf der Burg festgesetzt war. Die Außenanlagen sind zur Zeit noch eine riesige Baustelle (Rätselfrage: Wie viele Baufahrzeuge passen in den Stiftshof ?) Es wimmelt von Handwerkern, denn die Eröffnung soll wirklich am 1. Mai erfolgen. Toi Toi Toi !! Dann soll auch die Besucherfrequenz deutlich erhöht werden.

Unser Besuch begann mit der hl. Messe in der Stiftskirche, dem folgte die Führung durch die Gebäude. Herrlich die Aussicht von der Terrasse neben der Kirche über die Donau und Teile der Wachau. Danach ging es weiter nach Unterloiben zum Heurigen. Ein gutes Mittagessen half den Frust über das miese Wetter etwas vergessen. Da der Regen stärker einsetzte, beschlossen wir, die restlichen Programmpunkte (u.a. Kapelle des Göttweiger Hofes in Stein) auszusetzen. Statt dessen blieben wir länger im Heurigen. Gute Gespräche untereinander halfen uns, einander näher kennen zu lernen. Der Alltag bietet sonst wenig Gelegenheit dazu.

Fr. Stephan Szinai

Impressionen finden Sie hier.

 

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“Unserer Lieben Frau zu den Schotten”
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