Willkommen bei den „Schotten“!

Dem Lebensort von Mönchen, die einen Ruf Gottes gehört haben, sich von ihm angesprochen wissen und bereit sind, Christus nachzufolgen. Ihre Ordensregel legt ihnen die Frage vor: „Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben, der Tage sich wünscht, um Gutes zu sehen?“ Ihre Antwort: „Ja, Herr, ich bin es, hier bin ich.“

Rote Kasel mit geprägtem Samt

Der Mittelteil der Kasel zeigt eine aus Pflanzen gebundene Ranke auf rosa Grund. Die Ranke ist gewebt, nicht gestickt. Man entdeckt in ihr die Symbole der Eucharistie: Getreideähren und Trauben. Die Seitenteile des Messgewands bestehen aus einem dunkelroten Seidensamt, dem kleinteilige Ranken mit Rosenblüten eingeprägt sind.

Die Entstehungszeit der Kasel ist das späte 19. oder frühe 20. Jahrhundert. Die Stoffe wurden damals längst schon industriell gefertigt. Sie sind in den Details nicht besonders fein, aber im Ganzen wirkungsvoll. Die Kombination des tiefroten Samts mit dem altrosa Mittelteil ist unbekümmert üppig. Vor diesem Fonds treten die Gelbtöne der Ranke optisch hervor. Dieser Effekt ist sicher angestrebt, denn die Kasel musste im Kirchenraum auch auf große Distanz wirken. Zudem ist die Ranke durch die eucharistischen Symbole ein Bedeutungsträger; es ist schlüssig, sie farblich hervorzuheben.

P. Augustinus Zeman

 

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