Auch die Alt-Schotten können sich dem Wirken der Pandemie nicht entziehen und daher wurde das Programm für das 1. Halbjahr 2021 vom Events-Team auf rein virtuelle Beine gestellt. Den Anfang machte am 24. Februar ein brandaktuelles Thema: ‚Die Herausforderung, einen Kulturbetrieb in Zeiten einer Pandemie erfolgreich zu managen‘.

Experten mussten nicht lange gesucht werden, da beste Kompetenz in Reihen unseres Vorstandes bereits vorhanden war: Franz Patay (MJ 79), Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien und Christoph Ladstätter (MJ 82b), Kaufmännischer Geschäftsführ der Volksoper Wien, führten die sehr zahlreich virtuell erschienen Mitglieder (eines sogar aus dem fernen Houston!) durch Erfahrungen, die sie in den vergangenen so herausfordernden Monaten gemacht hatten.

Umfangreich schilderten Franz und Christoph die direkten und plötzlichen Auswirkungen des ersten Lockdowns auf Mitarbeiter und Künstlers eines Theaters (My Fair Lady in der Volksoper war das letzte in Österreich gespielte Stück!). Neben der Sicherung der Existenz von Mitarbeitern und Künstlern, mussten in kürzester Zeit Masken besorgt, Präventions- und Testkonzepte erstellt, eine solide Finanzierung unter völlig neuen Vorzeichen gewährleistet werden und Sonderthemen wie die Sanierung des Raimundtheaters am Laufen gehalten werden. All dies mitten in der größten Pandemie unserer Zeit und mit geringem Fokus unserer Politiker auf die Interessen der Kultur und deren Bedeutung für die Wirtschaft.

Neben Corona blieb dann auch Zeit für viel allgemein Wissenswertes über die Theater der Vereinigten Bühnen Wien sowie die Wiener Volksoper, einem der mittlerweile spärlich gesähten Repertoire-Häusern, sowie natürlich für die Fragen unserer Mitglieder.

Lieber Franz, lieber Christoph, vielen Dank für diesen schönen Abend und dass Ihr Euch Zeit für uns genommen habt!

Valentin Winger (MJ 98b)