Herzlich Willkommen!

„Keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen.“ Dieses Zitat des Heiligen Benedikt ist sowohl programmatischer Leitsatz für die Tätigkeit der Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten, als auch Ausdruck des außergewöhnlichen Zusammenhalts unserer Mitglieder untereinander.

 

Veranstaltungen

 

Online Vorträge: ‚Rebell Beethoven‘ und ‚Beethoven und die Nachwelt‘, der Bericht & Screenshots

Online Vorträge: ‚Rebell Beethoven‘ und ‚Beethoven und die Nachwelt‘, der Bericht & Screenshots

Nachdem ein Fixstern im Alt-Schotten Veranstaltungskalender – der gemeinsame alljährliche Besuch des Kunsthistorischen Museums wie so viele andere Termine der Corona-Epidemie zum Opfer gefallen war, waren wir begeistert, als sich Dr. Rotraut Krall bereit erklärte, unsere Mitglieder mit zwei Online-Referaten zu Beethovens Schaffen und seinem Einfluss auf die Kunst- und Nachwelt mehr als zu entschädigen.

In ‚Rebell Beethoven‘ ging Frau Dr. Krall vor mehr als 40 Teilnehmern den Fragen nach: „Was ist das Neue in Beethovens Musik?“ und „Wie setzte sich die bildende Kunst mit dem Genie Beethoven auseinander?“.

Wir hörten von prägenden Begegnungen Beethovens, die stattfanden, mit Grillparzer oder Goethe und von solchen, die nur geplant waren, wie einer mit Mozart, die angeblich der Trunksucht des Vaters zum Opfer fiel. Wir lernten, dass Beethovens Musik dem Zuhörer der damaligen Zeit buchstäblich den Boden unter den Füssen wegzog und dass Beethoven eine wahrlich neue Hörtradition etablierte.

Ludwig van Beethovens großer Einfluss auf die bildende Kunst war dann Gegenstand des zweiten Teils des ersten Vortrags und unsere Mitglieder erfuhren viel Interessantes über Parallelen in der Eigenvermarktung zwischen William Turner und Beethoven und dessen Einfluss auf die Werke von Caspar David Friedrich. Von der unfassbar großen Bedeutung Beethovens in seiner Zeit zeugte, dass der Trauerzug zu seinem Begräbnis von mehr als 20.000 Menschen begleitet wurde, was wohl ungefähr der Hälfte der Bewohner der damaligen Wiener Innenstadt entsprach.

Im zweiten Vortrag ‚Beethoven und die Nachwelt‘ waren Beethovens Spuren ins 21. Jahrhundert das Thema. Kaum ein Künstler hat ohne Unterbrechung derartig das Denken und Handeln der Menschen beeinflusst.

Die 700 Beethoven-Statuen von Künstler Ottmar Hörl am Bonner Münsterplatz oder der Ströck Beethoven-Würfel mit dem Konterfei des Künstlers nach Andy Warhol sind nur kleine Zeugnisse der Relevanz Beethovens in der heutigen Zeit. In Frankreich war Beethoven zeitweise Leitfigur für eine gesamte junge Generation und prägte den Begriff ‚La vie de Beethoven‘. Der junge Emile-Antoine Bourdelle ging in seiner Verehrung des Komponisten gar so weit, dass er fand, Beethoven ähnlich zu sehen, was ihn zur Erschaffung von 80 Figuren des Komponisten inspirierte. Erinnerungsstücke wie Beethovens Haarlocke sind heißbegehrt und erzielen heute Höchstpreise auf Aktionen.

Wir danken Frau Dr. Krall, dass sie sich die Zeit genommen hat und uns das Wirken von Ludwig van Beethoven an diesen beiden Abenden so nahegebracht hat. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn wir hoffentlich wieder vor Ort im Kunsthistorischen Museum sein dürfen, vielleicht in einer kombinierten physischen und virtuellen Führung, einer Idee folgend, die während der Vorträge geboren wurde.

Text & Fotos: Valentin Winger (MJ 98b)

 

 

18. Mai 2021 – Jahrgangsvertretertreffen und Generalversammlung

18. Mai 2021 – Jahrgangsvertretertreffen und Generalversammlung

Die Ereignisse des laufenden Jahres haben auch bei den Alt-Schotten zu einem Digitalisierungsschub geführt. Das nun vorhandene Equipment und die erworbene  Kompetenz sollen nicht nur wie am 18. Mai bei ‚Vollversammlungen‘, sondern auch in der kommenden Zeit zur Einbindung von Kollegen, die nicht vorort sein können, genutzt werden.

Zwei Projekte stehen für die Alt-Schotten im kommenden Jahr im Vordergrund: Jungen Alt-Schotten und Schülern des Gymnasiums soll mit einem Mentorenprogramm die Möglichkeit gegeben werden, leichter und reibungsloser in Ausbildung und Beruf einzusteigen. Ein zweites Projekt ist die Etablierung des Mitgliederportals.

Der Antrag der Rechnungsprüfer auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig angenommen, ebenso wurde die Beibehaltung der aktuellen Mitgliedsbeiträge in der bisherigen Höhe einstimmig bestätigt.

Der anschließende Festvortrag führte die Teilnehmer in das Silicon Valley, wo Martin Rauchbauer (MJ 89b) als österreichischer Tech Ambassador tätig ist.

Weitere Informationen und Bilder findet Ihr im aktuellen Schottillion

Edgar Weiland (MJ 89b)

 

 

‚Wie schreibt man gemeinsam ein Buch‘ – der Bericht

Die zweite Ausgabe der heuer von der Vereinigung ins Leben gerufenen virtuellen Vortragsreihe hatte die Schwierigkeit und Freude, die einem begegnet, wenn man gemeinsam ein Buch schreiben möchte, zum Thema.

Zwei Absolventen unserer Schule, Thomas Hofmann (MJ 82a), seines Zeichens frischgebackener Preisträger des ‚Wissenschaftsbuch des Jahres‘ in der Kategorie ‚Naturwissenschaft und Technik‘ und Beppo Beyerl (MJ 73) konnten uns hierzu einiges berichten, denn zusammen haben sie bereits drei Werke verfasst.

Die zahlreich der Videokonferenz zugeschalteten Mitglieder freuten sich über bestens aufgelegte Autoren, die in einer launigen Doppel-Conference (live übertragen aus der Geologischen Bundesanstalt) durch den Abend führten. So hörten wir viel über den Prozess des Schreibens, der Wichtigkeit der Authentizität und des vor-Ort-Gewesen-Seins, dass Thomas, der Naturwissenschaftler ist und Beppo eher der Literat und dass man schon loslassen können muss, um gemeinsam zu schreiben. Das hätten sie herausgefunden.  

Kaum für möglich hätten wir es gehalten, dass man mit zwei bis drei Abenden Einsatz in der Woche, vier Bücher pro Jahr schreiben kann, was Thomas bereits zu einer stattlichen Werkliste von über 50 Büchern führte und dazu führte, dass er nach diesen 50 zum ersten Mal in der Ich-Form geschrieben hat. Auch, dass es Autoren durchaus finanziell nicht leicht haben und dass Erfolg wie in allem anderen im Leben nicht vorhersehbar ist, auch wenn der erste Teil ein Riesenerfolg war. Im Zweifel habe der Verlag eh immer Recht meinen die beiden. Daher schreiben sie brav weiter und ihr letztes gemeinsame Buch ‚Wien Entdecken mit der Bim‘ ist Zeugnis davon, die Lektüre ist sehr zu empfehlen.

Lieber Thomas, lieber Beppo, wir danken Euch für einen wunderschönen Abend und lustige Stunden! Auf bald!

Valentin Winger (MJ 98b)

 

 

‚Management eines Kulturbetriebs in Zeiten von Corona‘ – der Bericht

Auch die Alt-Schotten können sich dem Wirken der Pandemie nicht entziehen und daher wurde das Programm für das 1. Halbjahr 2021 vom Events-Team auf rein virtuelle Beine gestellt. Den Anfang machte am 24. Februar ein brandaktuelles Thema: ‚Die Herausforderung, einen Kulturbetrieb in Zeiten einer Pandemie erfolgreich zu managen‘.

Experten mussten nicht lange gesucht werden, da beste Kompetenz in Reihen unseres Vorstandes bereits vorhanden war: Franz Patay (MJ 79), Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien und Christoph Ladstätter (MJ 82b), Kaufmännischer Geschäftsführ der Volksoper Wien, führten die sehr zahlreich virtuell erschienen Mitglieder (eines sogar aus dem fernen Houston!) durch Erfahrungen, die sie in den vergangenen so herausfordernden Monaten gemacht hatten.

Umfangreich schilderten Franz und Christoph die direkten und plötzlichen Auswirkungen des ersten Lockdowns auf Mitarbeiter und Künstlers eines Theaters (My Fair Lady in der Volksoper war das letzte in Österreich gespielte Stück!). Neben der Sicherung der Existenz von Mitarbeitern und Künstlern, mussten in kürzester Zeit Masken besorgt, Präventions- und Testkonzepte erstellt, eine solide Finanzierung unter völlig neuen Vorzeichen gewährleistet werden und Sonderthemen wie die Sanierung des Raimundtheaters am Laufen gehalten werden. All dies mitten in der größten Pandemie unserer Zeit und mit geringem Fokus unserer Politiker auf die Interessen der Kultur und deren Bedeutung für die Wirtschaft.

Neben Corona blieb dann auch Zeit für viel allgemein Wissenswertes über die Theater der Vereinigten Bühnen Wien sowie die Wiener Volksoper, einem der mittlerweile spärlich gesähten Repertoire-Häusern, sowie natürlich für die Fragen unserer Mitglieder.

Lieber Franz, lieber Christoph, vielen Dank für diesen schönen Abend und dass Ihr Euch Zeit für uns genommen habt!

Valentin Winger (MJ 98b)

 

Total digital – die Generalversammlung der Alt-Schotten am 20. Oktober 2020

Am gewohnten Ort, zur gewohnten Zeit, aber unter ganz anderen Voraussetzungen: Die 74. Generalversammlung der Alt-Schotten fand dieses Jahr online statt. Unterstützt vom technischen Beistand berufener Kollegen und versehen mit dem juristischen Knowhow des Vorstands wurde sowohl die Jahrgangsvertreterversammlung als auch die Generalversammlung virtuell abgewickelt.

Die Anwesenheit von zwei Präsidenten und die Beschlussfassung über zwei Vorstandsperioden machte den gestrigen Termin zu etwas Besonderem. Mit insgesamt rund 50 Teilnehmern wurde auch ein ‚üblicher‘ Kreis von Alt-Schotten angesprochen, die sich Zeit zur Teilnahme an diesem Event nahmen. Der scheidende und der aktive Vorstand bedanken sich herzlich bei allen, die Interesse gezeigt haben und im Geiste und vor dem Computer teilgenommen haben.

Text und Fotos: Edgar Weiland (MJ 89b)

Musicalabend Cats, der Bericht und die Fotos

Nach ‚Tanz der Vampire‘ und ‚Bodyguard‘ durften die Alt-Schotten nun schon zum dritten Mal im Wiener Ronacher zu Gast sein. Gespielt wurde ‚Cats‘, das COVID-19 zum Trotz nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt hat. 45(!) unserer Mitglieder ließen sich den mittlerweile fest im Veranstaltungsprogramm etablierten Musicalabend und das weltberühmte Stück mit der Musik von Sir Andrew Lloyd Webber nicht entgehen und waren hellauf begeistert. Aufgrund des großen Interesses konnte das Kartenkontingent sogar unter Mithilfe unseres Vorstandsmitglieds Franz Patay kurzfristig aufgestockt werden.

Lieber Franz, dir und deinem Team wieder einmal herzlichen Dank für einen großartigen Abend bei Euch im Ronacher!

Text und Fotos: Valentin Winger (MJ 98b)

Diskussionsrunde zur Wienwahl – der Bericht und der Link

Liebes Mitglied!

Zu einer für das Events-Team aufregenden Premiere für die Alt-Schotten kam es am Abend des 29. September im Festsaal der Schule mit der Ansetzung der allerersten virtuell durchgeführten Veranstaltung unseres Programms.

Unser Mitglied Markus Gstöttner (MJ 04b), stellvertretender Kabinettschef des Bundeskanzleramts und Kandidat für die ÖVP, diskutierte mit Bettina Emmerling, stellvertretende Klubobfrau und Sprecherin für Bildung, Soziales, Frauen, Verkehr, Umwelt und Tierschutz der NEOS über eine Fülle von Themen vor der anstehenden Wienwahl am 11.Oktober. Neben Fragen zu Bildung, Auswirkungen der COVID-19 Krise auf die Wiener Wirtschaft, Sperrstunde in der Gastronomie, Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria oder aber möglichen Koalitionskonstellationen wollten unsere Mitglieder auch wissen, ob Gernot Blümel im Falle des Falles vom Palais Prinz Eugen ins Rathaus wechseln würde. Geleitet wurde die durchaus manchmal pointiert geführte Diskussion erneut souverän von Hans Winkler, dem langjährigen Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung und aktuell Kolumnisten für Die Presse.

Wie es bei einer Premiere meistens vorkommt, waren auch die Alt-Schotten Events vor kleinen technischen Hoppalas nicht gefeit als nämlich die Internetverbindung zu einem kurzzeitigen Ausfall des Live-Feeds führte. Wir entschuldigen uns hierfür und versprechen zu lernen, um bei den nächsten virtuellen Veranstaltungen, die sicher bald kommen werden, bestmöglich gerüstet zu sein.

Wir danken Bettina Emmerling, Markus Gstöttner und Hans Winkler für einen sehr informativen Abend! 

Valentin Winger (MJ 1998b),          Maximilian Attems-Gilleis (MJ 2001a)

Alt-Schotten-Golf, der Bericht

Alt-Schotten-Golf auf allerhöchstem Niveau!

Bei herrlichem Herbstwetter traf sich am 24. September eine Gruppe von echten Alt-Schotten Golfcracks zum ersten Afterwork Tee-Off im altehrwürdigen Golf Club Wien. Der älteste und traditionsreichste Golfclub Österreichs bot uns die perfekte Kulisse für ein wahrlich hochkarätiges Matchplay. Gespielt wurde ein sogenannter 2er Texas Scramble, ein Turniermodus, bei dem die Spieler eines Teams immer ihren besten Ball spielen dürfen. Schlechte Schläge fallen dabei nicht so sehr ins Gewicht. Auf den Spuren der Golflegenden Jack Nicklaus, Bernhard Langer und Sir Nick Faldo genossen wir ein ganz besonderes Golferlebnis. So musste die Entscheidung natürlich erst bei eintretender Dämmerung mit dem letzten Putt auf Loch 18 fallen. Das siegreiche Paar mit Profispieler Ralph Leitner und Florian Krisper konnte sich mit dem wirklich ausgezeichneten Ergebnis von „3 unter Par“ knapp, aber verdient, den Tagessieg holen. Beim anschließenden Get-together auf der Sonnenterrasse konnten wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Text und Fotos: Maximilan Attems-Gilleis (MJ 01a)

 

 

Stadtspaziergang auf den Spuren von Heinrich II. Jasomirgott – Der Bericht samt Fotos

Nachdem unsere Veranstaltungen seit Mitte März aufgrund der COVID-19 Krise ruhen mussten, nahmen die Alt-Schotten die Lockerungen der Maßnahmen in den letzten Wochen, zum Anlass, um rechtzeitig vor der Sommerpause unser Programm für 2020 wiederaufzunehmen.
Gestartet wurde mit einer schon länger geplanten Freiluftveranstaltung, die bei unseren Mitgliedern sehr großen Anklang fand, es handelt sich um den Stadtspaziergang auf den Spuren des Stifters des Schottenstifts, Heinrich II Jasomirgott.
Ausgehend von Heinrichs Denkmal auf der Wiener Freyung führte unser Mitglied Peter Gerhardus (MJ 86a) eine Gruppe von ca. dreißig wissbegierigen Alt-Schotten über den Hof zu Maria am Gestade, weiter ins Wiener Judenviertel, auf den Petersplatz und zum Hohen Markt, um Ihnen vieles Interessantes und Wissenswertes aus der Zeit Heinrichs zu erläutern.
So erfuhren wir warum die Freyung Freyung heißt, wo die Wiener Pfalz, die Heinrich 1156 zu seiner Hauptpfalz ernannte, genau situiert war und dass Friedrich Barbarossa und sein ganzes Gefolge in ihr Platz gefunden haben. Den Abschluss fand die hochinteressante Exkursion nach etwas mehr als zwei Stunden standesgemäß in der Jasomirgottstraße beim Wiener Stephansdom.
Lieber Peter, die Alt-Schotten haben den Rundgang mit dir sehr genossen und wir freuen uns schon heute auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
Valentin Winger (MJ 98b)

 

 

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