Abt Nikolaus Poch hat am Freitag, 1. Dezember 2023, den 35. Adventmarkt eröffnet. Wir sprachen mit Nikolaus Binder, der in diesem Jahr die Leitung der Aktion übernommen hat.

Nikolaus, du hast mit viel Einsatz die Leitung des SCHOTTENADVENTS übernommen. Was findest du an dieser Aktion besonders schön?
Besonders schön ist, wenn so viele verschiedene Menschen aus der Schottenfamilie mit ihren Talenten gemeinsam an etwas Positivem arbeiten.

Welchen Zwecken wird der Erlös des SCHOTTENADVENTS zugeführt?
Der Erlös aus dem SCHOTTENADVENT teilt sich zum Großteil auf drei christlich geprägte Entwicklungsprojekte, die wir unterstützen: in Santa Cruz in Bolivien, in Mandeni in Südafrika und in Enugu in Nigeria. Mit einem Teil der Einnahmen unterstützen wir die Aktivität der Pfarrcaritas der Schottenpfarre und ein kleiner Teil der Einnahmen geht an die Pfarre selbst.

Was ist das Besondere dieses Adventmarktes?
Unser Adventmarkt ist kein kommerzieller Adventmarkt, aber auch nicht irgendein Charity-Punsch-Stand. Ein schönes Beispiel dafür ist, dass wir Ehrenamtliche vor dem eigentlichen Beginn bei noch verschlossenen Türen zehn Minuten zusammenstehen und für diese Aktion beten, für die Beteiligten – von den Kindergarten-Kindern bis zum
Abt –, für alle Besucherinnen und Besucher und besonders für alle, denen der Erlös zugutekommt. Allen Beteiligten ist dieses gemeinsame Gebet ein großes Anliegen.

Einige Ehrenamtliche sind schon lange dabei, andere sind neu…
Ja, einige Damen sind schon 35 Jahre lang dabei. Es gibt aber auch z. B. eine Schulklasse mit Mädchen und Buben, die zum ersten Mal einen Stand übernommen haben.

Was gibt es noch zusätzlich zum Verkauf?
Es gibt einige Gruppen, die mit den Schotten verbunden sind oder die Räume des Stifts nutzen, wie z. B. Chöre, die für den Schottenadvent ein Rahmenprogramm gestalten. Ein Höhepunkt für Kinder ist das Kasperltheater.

Das Gespräch führte P. Martin Kammerer.
Am Foto von links nach rechts: Nikolaus Binder, Gabriella Papai, Abt Nikolaus Poch