Aus der Geschichte der Johanneskapelle

Die Johanneskapelle war und ist für viele Mitglieder der Schottenpfarre der Ort der ersten Gottesdiensterfahrungen. Denn hier finden seit Jahrzehnten die Kindergottesdienste statt. Legendär waren zum Beispiel die Kindermessen in den 1960/70ger Jahren mit dem damaligen Pfarrer P. Benedikt Popp OSB.

Die Johanneskapelle entstand ab 1828 nach Plänen von Joseph Kornhäusel. Zunächst hieß sie „Hl.-Grab-Kapelle“. Das Patrozinium Johannes der Täufer kam erst in den 1930er-Jahren. Die Kapelle wurde damals von Clemens Holzmeister umgebaut. Der Steinaltar in der Apsis, der Gabentisch zwischen den Eingängen und das heute im Gang vor der Kapelle hängende Metallkreuz geben Zeugnis von der Qualität des Holzmeister-Umbaus.

1936 konsekriert, war der Altar der erste fixe Altar versus populum auf Wiener Stadtgebiet. 1963 wurde die Kapelle neuerlich umgestaltet. Aus dieser Ausstattungsphase stammen die Mosaiken.