Willkommen bei den „Schotten“!

Dem Lebensort von Mönchen, die einen Ruf Gottes gehört haben, sich von ihm angesprochen wissen und bereit sind, Christus nachzufolgen. Ihre Ordensregel legt ihnen die Frage vor: „Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben, der Tage sich wünscht, um Gutes zu sehen?“ Ihre Antwort: „Ja, Herr, ich bin es, hier bin ich.“

Klicken Sie auf das Foto für einen Rundgang durch das Museum.

Das Museum im Schottenstift

Da das Schottenstift als eines der wenigen Klöster nie aufgehoben wurde, sind seine Sammlungen von besonderem Interesse. Die schönsten Stücke sind im Museum ausgestellt. Das Museum ist in den Räumen der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet. Kostbarster Schatz sind die Tafeln des sogenannten Schottenaltars, eines Hauptwerks der gotischen Tafelmalerei. Der namentlich leider unbekannte Künstler dürfte aus Nürnberg zugewandert sein. Auf zwei der Tafeln sieht man, wie Wien um 1470 ausgesehen hat: Es sind die ältesten topographischen Darstellungen der Stadt. Weitere bedeutende Ausstellungsstücke sind eine Tafel des Peter Paul Rubens, frühe niederländische Landschaftsbilder und ein besonders schönes Bild des österreichischen Barockmalers Franz Anton Maulbertsch. Den Charme des Museums machen auch wertvolle alte Möbel, liturgisches Gerät, kostbare liturgische Gewänder und natürlich Bücher, Handschriften und Urkunden aus. Gerne planen und organisieren wir für Sie auch private, maßgeschneiderte Führungen – bitte kontaktieren Sie uns dazu hier. Die Pflege von Kultur gehört zu den klassischen Aufgaben eines Benediktinerklosters. Die Mönche des Schottenstiftes heißen Sie im Museum herzlich willkommen!

Stiftsführungen: Jeden Samstag um 14.30 Uhr (außer an Feiertagen), Treffpunkt im Klosterladen

Wünschen sie eine Führung für Ihre Gruppe, so nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Highlights aus dem Museum im Schottenstift

Flucht nach Ägypten

Meister des Schottenaltars, um 1470 (Detail)

Aufsatzschrank

Frühes 18. Jahrhundert

Hirschkorn-Monstranz

Wien, mit mehreren Punzierungen, 1761 (Detail)

im Fokus

Mit einem Klick auf die einzelnen Objekte kommen Sie zur jeweiligen weiterführenden Beschreibung.

Vergangene Ausstellungen, Themenschauen und Sonderpräsentationen (Auswahl)

Strangers to Citizens – Auswanderer werden Mitbürger. Die Iren auf dem europäischen Festland 1600–1800 (20. Februar bis 8. Juni 2019)
Auf 21 Plakaten erzählte die Wanderausstellung, die auf Vermittlung der Botschaft von Irland im Schottenstift Station machte, die Geschichte irischer Migranten, die in der Frühen Neuzeit ihre Heimat verließen, um in den Ländern Europas neue Heimaten zu finden. Einen kurzen Bericht gibt es hier.

1918: Ein hübscher Anfang! (12. November 2018 bis 10. Februar 2019)
Aus Anlass des 100. Jahrestag der Ausrufung der Republik Österreich am 12. November 1918 widmete sich eine kleine Themenschau anhand von Auszügen aus der damaligen Stiftschronik den Ereignissen und Umbrüchen vom Herbst 1918. Die Transkription zahlreicher Passagen gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

1418: Als aus Schotten »Schotten« wurden (2. Juli bis 8. November 2018)
Aus Anlass des 600. Jahrestages des Abzugs der irischen Mönche aus dem Wiener Schottenkloster im August 1418 widmete sich eine Themenschau den Ereignissen dieses Jahres und ihren Folgen. Gezeigt wurden Urkunden, Handschriften und andere Dokumente aus dem Bestand des Stiftsarchivs und der Stiftsbibliothek. Eine Präsentation der Objekte gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

Bruderschafft Zum Schotten. Die barocken Bruderschaften an der Schottenkirche (23. Februar bis 2. Juli 2018)
Eine kleine Themenschau beschäftigte sich mit den barocken Bruderschaften, die an der Schottenkirche beheimatet waren. Gezeigt wurden Dokumente zum religiösen wie auch zum organisatorischen Alltag dieser Konfraternitäten aus dem Bestand des Stiftsarchivs. Eine Präsentation der Objekte gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

P. Albert Hübl – Bibliothekar, Archivar, Gymnasialdirektor (8. Juni bis 3. Oktober 2017)
Aus Anlass seines 150. Geburtstages widmete sich eine Themenschau dem Historiker Pater Albert Hübl (1867–1931). Gezeigt wurden neben seinen zahlreichen Publikationen auch Briefe und Photos aus dem Bestand des Stiftsarchivs. Eine Präsentation der Objekte gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

300 Jahre Maria Theresia (7. Februar bis 8. Juni 2017)
Aus Anlass ihres 300. Geburtstages beschäftigte sich eine Themenschau im Museum Kaiserin Maria Theresia (1717–1780). Gezeigt wurden Urkunden, Siegel, Wappen und Dokumente aus dem Bestand des Stiftsarchivs. Eine Präsentation der Objekte gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

Strafrecht in der Frühen Neuzeit (28. September 2016 bis 6. Februar 2017)
Im Rahmen einer Themenschau zum Strafrecht in der Frühen Neuzeit zu sehen waren einige prominente Beispiele von Gerichtsordnungen des 16., 17. und 18. Jahrhunderts aus dem Bestand des Stiftsarchivs. Eine Präsentation der Objekte gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

Zwei Orientalisten aus dem Schottenstift (4. März bis 28. Juni 2016)
Eine kleine Sonderpräsentation beschäftigte sich mit zwei Mönchen des Schottenstifts, die sich besonders den orientalischen Sprachen widmeten: P. Andreas Oberleitner und P. Paul Hofmann. Zu sehen waren sowohl handschriftliche Arbeiten wie auch gedruckte Lehrbücher zur arabischen, syrischen und chaldäisch-aramäischen Sprache.

750 Jahre Schottenpfarre (2. Oktober 2015 bis 26. Jänner 2016)
Von 2015 bis 2019 beging die Schottenpfarre ihr 750-Jahr-Jubiläum – festgemacht an zwei Ereignissen aus den Jahren 1265 und 1269. Aus diesem Anlass gab es auch im Museum eine kleine Themenschau, in der neben jener Urkunde aus dem Jahr 1265, mit der den Schotten erstmals Pfarrrechte verliehen wurden, unter anderem auch Handschriften aus der Zeit der Pfarrwerdung sowie die ältesten Pfarrmatrikelbücher zu sehen waren.

Abt Martin von Leibitz (3. Juli bis 30. September 2014)
Anlässlich des 550. Todestags von Abt Martin von Leibitz (gestorben am 28. Juli 1464, Abt des Schottenstifts von 1446 bis 1460/1461) beschäftigte sich eine Themenschau mit dieser bedeutenden Persönlichkeit der Melker Reform. Gezeigt wurden Urkunden und Handschriften; auch auf die moderne Rezeption seiner Person wurde eingegangen. Eine Präsentation der Objekte gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

Die Salzstiftung der Königin Elisabeth (1. Oktober 2013 bis 15. Jänner 2014)
Im Jahr 1313 stiftete Königin Elisabeth, die Witwe des deutschen Königs Albrecht I., eine jährliche Salzabgabe an das Schottenstift. Aus Anlass des 700. Jahrestages dieser für das Kloster bedeutenden Salzstiftung waren nicht nur die eigentliche Stiftungsurkunde und spätere prunkvolle Bestätigungen zu sehen, sondern auch andere Objekte, die sich mit dem Thema Salz beschäftigten.

Kirchenführer aus der Sammlung Fr. Stephan Szinai (20. Februar bis 1. Oktober 2013)
Die über Jahrzehnte zusammengetragene Kirchenführersammlung von Fr. Stephan Szinai, Mönch des Schottenstifts, umfasst Heftchen aus aller Welt. Mit einer kleinen Auswahl in mehreren Vitrinen wurde die innere und äußere Vielfalt dieser Kleinschriften vor Augen geführt.

gipfel (d)erschöpfung (18. Februar bis 3. April 2010)
Die Ausstellung zeigte Bilder des österreichischen Künstlers Ewald Kapferer, die den Kontrast zwischen dem ursächlichen Ansinnen der göttlichen Schöpfung und ihrem Ist-Zustand offenlegen. Einen kurzen Bericht gibt es hier.

Franz Liszt und das Schottenstift (27. November 2008 bis 28. März 2009)
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Ferenc Liszt Gedenkmuseum Budapest, dem Burgenländischen Landesmuseum Eisenstadt und dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde Wien stattfand, versuchte die Spuren des bedeutenden Musikers Franz Liszt (1811–1886) rund um das Schottenstift, seine Aufenthalte in der Wohnung seines Onkels, welcher im Schottenhof wohnte, sowie die Beziehungen zum Konvent der Schottenmönche darzustellen. Einen kurzen Bericht gibt es hier.

Ochsenkopf und Meerjungfrau. Wasserzeichen des Mittelalters (22. März bis 9. Juni 2007)
Veranstaltet von der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart, beschäftigte sich diese Wanderausstellung mit der Bedeutung von Wasserzeichen in Papieren für die Handschriftenforschung. Präsentiert wurden auch Ergebnisse aus Handschriften des Schottenstifts. Einen kurzen Bericht gibt es hier.

Eine irische Reise (22. März bis 9. Juni 2007)
In dieser Ausstellung zu sehen waren Siebdrucke der österreichischen Künstlerin Brigitte Petry mit Darstellungen irischer Motive.

Bibel und Kunst in der Schottenabtei (21. November 2003 bis 31. Juli 2004)
Anlässlich des Jahrs der Bibel 2003 dokumentierte diese große Ausstellung anhand von Handschriften, Drucken, Gemälden, Messgewändern und Tapisserien aus den Sammlungen des Schottenstifts die Überlieferungs- und Auslegungsgeschichte sowie die künstlerische Beschäftigung mit der Heiligen Schrift quer durch die Jahrhunderte.

Die „Schotten“ in Wien. Auf den Spuren der Gründerväter (23. Mai bis 28. September 2003)
Die Ausstellung dokumentierte Geschichte und Herkunft der irischen Mönche des Schottenstifts und deren Leben und Bedeutung für das mittelalterliche Wien anhand von noch erhaltenen Beständen ihrer Kultur. Gezeigt wurden vor allem Handschriften und liturgische Fragmente, doch auch bauliche Überreste wurden in den Fokus genommen. Zu sehen waren auch Leihgaben aus der Österreichischen Nationalbibliothek, dem Archiv der Universität Wien sowie der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg.

Die Schreibstube Wiens. Originale aus den Archiven des Schottenstiftes (13. Dezember 2002 bis 2. März 2003)
Anhand von Handschriften und Archivalien aus Stiftsbibliothek und Stiftsarchiv wie auch Leihgaben aus der Österreichischen Nationalbibliothek beschäftigte sich die Ausstellung mit der unterschiedlichen Anwendung von Schrift aus ihrem Entstehungszusammenhang heraus.

Anfrage für individuelle Führungen:

Buchen Sie jetzt Ihre individuelle Führung durch das Museum im Schottenstift


Personenanzahl (max. 25):

Sprache:

Wunschtermin:

[recaptcha]

Über die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten informiert Sie die Datenschutzmitteilung des Museums.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 11.00 bis 17.00 Uhr Samstag: 11.00 bis 16.30 Uhr
Montag, Sonn- und Feiertage: geschlossen

Zugang zum Museum über den Klosterladen (links neben dem Hauptportal der Schottenkirche), Freyung 6, 1010 Wien

Stiftsführungen: Jeden Samstag um 14.30 Uhr (außer an Feiertagen),
Treffpunkt im Klosterladen

Preise

Eintritt: 8 Euro / Eintritt ermäßigt: 6 Euro (Senioren, Studenten, Gruppen ab 10 Personen) Eintritt mit NÖ-Card: gratis (gilt nicht bei individuellen Führungen)
Eintritt mit Wien-Card: 4 Euro
Eintritt Kinder (6–15 Jahre): 2 Euro
Eintritt mit Führungsbeitrag: 12 Euro Führungsbeitrag mit NÖ-Card: 6 Euro
headphone_ok_32x30 Audioguides Deutsch und Englisch: 3 Euro
Eintritt inkl. Audioguide: 10 Euro
Eintritt ermäßigt inkl. Audioguide: 8 Euro
Führungsbeitrag pauschal:
Montag – Samstag bis 18 Uhr: 95 Euro
Sonntag und Abendführungen: 125 Euro
Kinderführungen: 35 Euro
Ticketverkauf im Klosterladen

Kontakt

Tel.: +43 1 534 98 600 Fax: +43 1 534 98 265 E-Mail: museum@schottenstift.at

Museum im Schottenstift