Willkommen bei den „Schotten“!

Dem Lebensort von Mönchen, die einen Ruf Gottes gehört haben, sich von ihm angesprochen wissen und bereit sind, Christus nachzufolgen. Ihre Ordensregel legt ihnen die Frage vor: „Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben, der Tage sich wünscht, um Gutes zu sehen?“ Ihre Antwort: „Ja, Herr, ich bin es, hier bin ich.“

Berichte aus der Schottengemeinde

Einladung: Gedenkgottesdienst und Enthüllung einer Gedächtnistafel für Dr. Günther Fischer

Einladung: Gedenkgottesdienst und Enthüllung einer Gedächtnistafel für Dr. Günther Fischer

Vor mehreren Monaten meldete sich bei uns Dr. Wolfgang Georg Fischer, Neffe eines Rechtsanwalts Dr. Günther Fischer, beide jüdischer Herkunft und getauft. Wolfgang Fischer, der im letzten Semester auch einen Vortrag am Gymnasium gehalten hat, erzählte uns die Geschichte seines Onkels: Günther Fischer war in den 20er Jahren Schüler des Schottengymnasiums, wohnte bis 1938 am Schottenring 35 und wurde nach einer abenteuerlichen Fluchtgeschichte im Jahr 1942 mit 34 Jahren im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Da es für ihn keine Grab- oder Gedenkstätte gibt, regte Wolfgang Fischer an, die Erinnerung an seinen Onkel durch eine Gedenktafel am Schottengymnasium aufrecht zu erhalten. Nach einer Zeit der Vorbereitung wird nun am Freitag dem 9. November 2018, um 18:00 Uhr, in der Schottenkirche die bisher nie gefeierte Seelenmesse für den katholisch getauften und praktizierenden Onkel von Wolfgang Fischer stattfinden. Anschließend wird in einem kleinen Festakt eine Gedächtnistafel im Gymnasium enthüllt werden, auch als Kontrast zu den dort bereits bestehenden »Kriegerdenkmälern« aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Bekanntlich ist der 9. November der 80. Jahrestag der Novemberpogrome im Jahr 1938, deshalb haben wir diesen Termin gewählt. Zu diesen Feierlichkeiten haben wir Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen und würden uns freuen, wenn auch Sie uns, vor allem aber Dr. Wolfgang Fischer und seiner Frau, die Ehre geben.

Abt Heinrich Ferenczy gestorben – R.I.P.

Abt Heinrich Ferenczy gestorben – R.I.P.

In großer Dankbarkeit für alles, was er für unser Kloster getan hat, geben wir Nachricht vom Ableben des Abtes Heinrich Ferenczy OSB, seinerzeitigen Schottenabtes und emeritierten Abtes von St. Paul im Lavanttal, der am 13. April im 80. Lebensjahr verstorben ist. Das Requiem in Wien ist am Mittwoch, 18.4., um 18 Uhr, das Begräbnis in St. Paul am Mittwoch, 25.4., um 15 Uhr.
Abt Johannes OSB und die Mönche der Schottenabtei.
Zur Todesanzeige und zur Parte. Hier finden Sie den Nachruf von Benedikt Kommenda (MJ81) in „Die Presse“.

Schottenstift trauert um P. Bonifaz Reinhard Tittel

Schottenstift trauert um P. Bonifaz Reinhard Tittel

Am Morgen des 28. März 2018 ist nach langem Leiden P. Bonifaz Reinhard Tittel im 71. Lebensjahr verstorben. P. Bonifaz, geboren am 12. August 1947, absolvierte das Schottengymnasium, wurde 1966 in das Noviziat der Schottenabtei aufgenommen und legte hier 1970 die ewige Profess ab. Nach dem Theologiestudium in Salzburg wurde er am 6.1.1972 zum Priester geweiht und zum Unterricht am Gymnasium bestimmt. Im Zuge seiner Russisch-Ausbildung verbrachte er ein Jahr im damaligen Leningrad. Aus dieser Zeit resultierten viele persönliche Kontakte zur russischen Orthodoxie, deren Spiritualität er durch Übersetzungsarbeiten im deutschsprachigen Raum zugänglich machte. Von 1976 bis zu seiner Pensionierung 2009 unterrichtete er Religion und Russisch am Schottengymnasium und institutionalisierte 1989 einen regelmäßigen Schüleraustausch mit einem Moskauer Gymnasium. Gleichzeitig war er Kaplan in St. Ulrich, Wien 7, und an der Schottenpfarre. 1988 übernahm er die Pfarrstelle in Breitenlee, wo er bis zuletzt wirkte.
P. Bonifaz wird dem Gebet aller Freunde unseres Klosters empfohlen.
Die Parte finden Sie hier.

Die Kartage in der Schottengemeinde

Die Kartage in der Schottengemeinde

Der Gründonnerstag mit der Fußwaschung, der Karfreitag mit Passion, Kreuzverehrung und Großen Fürbitten, der Karsamstag mit der Trauermette – sie sind Höhepunkte der Liturgie zur Vorbereitung auf das Osterfest. Hier finden Sie einen fotografischen Rückblick.

49 Firmkandidaten + 2 Firmspender  +  viermal JA

49 Firmkandidaten + 2 Firmspender + viermal JA

Sonneschein in den Herzen und am Himmel“ – hätte das Motto der diesjährigen Firmung lauten können. Denn nicht nur die Sonne schien  am 29. Mai vom Himmel, besonders der aus Linz angereiste Bischof Maximilian Aichern (sein Großneffe war einer der Firmkandidaten) verbreitete durch seine warmherzige und fröhliche Leitung der feierlichen Liturgie Freudenstrahlen auf die Gesichter aller Teilnehmer.

Gemeinsam mit Abt Johannes Jung spendete er 49 jungen Menschen das Sakrament der Firmung. Seit November hatten sie sich in fünf Gruppen darauf vorbereitet. Während dieser Zeit „wurde viel gefragt, diskutiert und auch gelacht“, so Anna Marboe, eine Schülerin des Schottengymnasiums, die im Namen aller um die Spendung des Sakramentes bat – sie unterstrich auch, dass der Weg der Vorbereitung fast von ebenso großer Bedeutung war, wie die Spendung selbst.

Eindrucksvoll rief Bischof Maximillan die Firmlinge auf sich als engagierte junge Christen getragen von der Kraft des Gottes Geistes für die Welt und das Leben einzusetzen und forderte ein vierfaches „JA“ von ihnen:

Ein JA zu Christus, ein JA zur Kirche, ein JA zu den Menschen und ein JA zu dieser Welt. Sie seien berufen sich für und in dieser Kirche zu engagieren, sich in und für diese Welt einzusetzen; sich als Christen und Christinnen bewusst  in Wirtschaft , Wissenschaft, Politik und Kultur einzubringen und sich um das Leben selbst und um eine lebenswerte Welt zu bemühen.

Das Fest klang zu Mittag bei Würstel und Bier, Kuchen und Kaffee im Schulhof aus. Ein großer Dank an alle, die zum Gelingen dieser sicher ganz besonderen Firmung beigetragen haben: den Firmhelfern, den Ministranten, unserer Stiftsorganistin Zuzana Ferjencikova und P. Ralph Greis aus Jerusalem an den beiden Orgeln des Schottenstiftes; den Firmlingen des letzten Jahres und der Küche des Stiftes für die Vorbereitung der kulinarischen Genüsse, unserem Pfarrer P. Nikolaus, der  die Firmgruppe geleitet hatte und zurecht am Ende der Messe festgestellt hat, wie großartig die heurigen Firmgruppen miteinander umgegangen sind und last but not least: den beiden Firmspendern: Bischof Maximillian und Abt Johannes für die familiäre und doch festliche Liturgie.

Benedikta Seidl Obl. OSB

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Pfarrtag zum Kirchweihfest

Pfarrtag zum Kirchweihfest

Seit einigen Jahren ist es gute Tradition, dass anlässlich des Kirchweihfestes der Abteikirche am 31. Mai ein Fest stattfindet, zu dem die Gemeinden der dem Stift inkorporierten Pfarren eingeladen sind.

In diesem Jahr erging die Einladung speziell einerseits an die Pfarren Gaweinstal, Höbersbrunn, Pellendorf und Schrick, die von P. Anton betreut werden, und andererseits an die Bewohner der Schottenhöfe sowie des „Schubladkastenhauses“ – also an die engsten Nachbarn des Klosters.

Am Nachmitag kam eine große Delegation aus den Pfarren (mit eigenen Ministranten!) und eine Gruppe derer, mit denen wir „unter einem Dach“ leben. Nach der Führung durch das Museum und die Bibliothek feierten wir den Gottesdienst, dem der Pfarrer von Gaweinstal, P. Anton, vorstand.

Anschließend waren alle zum Würstelessen in den Schulhof geladen – das Fest war durchaus gelungen und dauerte noch, wie die Photos zeigen, bis in den späten Abend!

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Lange Nacht der Kirchen 2007

Lange Nacht der Kirchen 2007

Die Lange Nacht begann mit der Vesper und der Eucharistiefeier, anschließend waren „Junge Klänge in alten Räumen“ zu hören: (teils sehr) junge Schülerinnen und Schüler musizierten bis zur Komplet.

Je dunkler es draußen wurde umso mehr trat die Lichtinstallation „Belichtungen“ von Cécil Nordegg und Jonathan Berkh in den Vordergrund. Farbige Strukturen wurden an die Wände der Kirche projeziert, teils auch im stimmungsvollen Zusammenhang zu der gerade erklingenden Musik – ein denkwürdiger Eindruck.

Zwischen 21.00 und 23.00 gab es ein reiches Musikprogramm unter dem Motto „spiritus ubi vult“. Zuzana Ferjencikova spielte auf den beiden Orgeln, Chor und Schola sangen unter der Leitung von Xaver Kainzbauer und Susanne Kurz sang begleitet von der Orgel.

Zwischendurch gab es Führungen durch die Krypta und dann vor allem eine Kirchenführung der besonderen Art mit Sr. Ruth Pucher: Sie ließ „Spots im sakralen Raum“ aufstrahlen und gab so Anregungen zur persönlichen Auseinandersetzung mit einzelnen Orten in der Schottenkirche.

Abgeschlossen wurde die Nacht von einem weiteren Konzert der Stiftsorganistin Zuzana Ferjencikova auf der großen Matthis Orgel mit Werken von J.S. Bach.

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Kontakt

Tel.: +43 1 534 98
Fax: +43 1 534 98 105
E-Mail: schotten@schottenstift.at

Adresse

Schottenstift
Benediktinerabtei
„Unserer Lieben Frau zu den Schotten“
Freyung 6, 1010 Wien

Schottenstift