Willkommen bei den „Schotten“!

Dem Lebensort von Mönchen, die einen Ruf Gottes gehört haben, sich von ihm angesprochen wissen und bereit sind, Christus nachzufolgen. Ihre Ordensregel legt ihnen die Frage vor: „Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben, der Tage sich wünscht, um Gutes zu sehen?“ Ihre Antwort: „Ja, Herr, ich bin es, hier bin ich.“

Berichte aus der Schottengemeinde

Tag der Pfarren 2019

Tag der Pfarren 2019

In zeitlicher Nähe zum Kirchweihfest der Schottenkirche am 31. Mai laden wir Jahr für Jahr die Mitglieder jener Pfarrgemeinden ein, in denen Schottenpatres wirken bzw. für die unser Kloster Mitverantwortung trägt, ein Fest der Begegnung zu feiern. Heuer fand dies am 1. Juni statt; die Mitgestaltung des Gottesdienstes hatte der Kirchenchor von Enzersfeld übernommen; zuvor wurde eine Führung durch das Stift angeboten und nachher saß man bei günstigem Wetter noch lange im Schulhof des Gymnasiums beisammen zum Abendessen und zum Austausch. Dank allen Beteiligten für ihr Kommen, für ihr Mitfeiern und nicht zuletzt für die schmackhaften Kuchenspenden!

Impressionen zum Tag der Pfarren finden Sie hier.

Zu Besuch bei Hands Up: Die welt gehörloser Menschen kennenlernen

Zu Besuch bei Hands Up: Die welt gehörloser Menschen kennenlernen

Anfang Juni waren einige Mönche des Schottenstifts zu Gast bei Hands Up. Hands Up ist ein Partner von Dialog im Dunkeln im Keller des Schottenhofes (https://www.handsup.wien). Es bietet die Möglichkeit, die Welt gehörloser Menschen kennenzulernen. Man erfährt, wie gehörlose Menschen kommunizieren und wie sie ihren Alltag meistern. Da man selbst mit Ohrenstöpsel und Kopfhörern ausgestattet wird, erfährt man die Wirklichkeit der Gehörlosigkeit auch am eigenen Leib. Einen großen Anteil am Erfolg der Führung hatte unsere sympathische und kompetente Führerin. Wir wünschen unseren Nachbarn weiterhin viel Erfolg!

Hier finden Sie Impressionen.

Segnung der renovierten Johanneskapelle

Segnung der renovierten Johanneskapelle

Nach den Renovierungsarbeiten wurde die neu gestaltete Johanneskapelle in einer liturgischen Feier am 10. Mai 2019 gesegnet. Die Kapelle war in den Monaten zuvor gründlich gereinigt worden, das unansehnlich gewordene Mobiliar wurde durch neues ersetzt, auch das Chorgestühl wurde entfernt, da das Stundengebet seit Jahrzehnten in der Schottenkirche stattfindet. Die neue Bestuhlung ist ebenso wie der Altar und der Ambo „mobil“, kann also an die jeweilige Feier angepasst werden. Nicht zuletzt galt die Aufmerksamkeit den „technischen“ Dingen wie Heizung, Lüftung und Beleuchtung.

Es ist ein schlichter, aber ansprechender Gottesdienstraum entstanden. Die Kapelle wird hauptsächlich für den Kindergottesdienst an Sonntagen verwendet, aber auch für liturgische Feiern kleinerer Gruppen. Am darauffolgenden Sonntag, dem 12. Mai, haben die Kinder wieder von „ihrer“ Kapelle gleichsam Besitz ergriffen.

Abt Johannes Jung OSB

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Österlicher Konventausflug nach Dürnstein

Österlicher Konventausflug nach Dürnstein

Für unseren Konventausflug haben wir das schlechteste Wetter der Osterwoche erwischt. War der Ostermontag noch sommerlich warm, kam am Dienstag der Absturz. Der Morgen begann noch verheißungsvoll, manchmal lugte bei der Abfahrt das Himmelsblau durch die Wolken. Aber das erste Ziel, Dürnstein, begrüßte uns mit Nieselregen. Umso freundlicher war der Empfang durch den neuen Propst von Herzogenburg, MMag. Petrus Stockinger.

Dürnstein, ein ehemaliges Augustiner Chorherrnstift, aufgehoben durch Kaiser Joseph II. 1788, gehört zum Stift Herzogenburg. Seit 2018 finden umfangreiche Renovierungen statt, die zum 1. Mai 2019 im Großen und Ganzen beendet sein sollten. Dann werden noch neben 13 Wohnungen, die schon bezogen wurden (z.T. mit Blick auf die Donau), ein neues Museum und u.a. ein Klosterladen fertig gestellt sein. Die restlichen Bauten der gotisch/barocken Anlage sind zum Großteil fertig. Die herrliche Lage in der Wachau und direkt über der Donau zieht jährlich über 1 Mio. Touristen an. Markantes Wahrzeichen neben der Burgruine ist der hellblaue Turm der Stiftskirche. Bekannt ist Dürnstein durch einen berühmten Gefangenen, Richard Löwenherz, der von 1191-1192 auf der Burg festgesetzt war. Die Außenanlagen sind zur Zeit noch eine riesige Baustelle (Rätselfrage: Wie viele Baufahrzeuge passen in den Stiftshof ?) Es wimmelt von Handwerkern, denn die Eröffnung soll wirklich am 1. Mai erfolgen. Toi Toi Toi !! Dann soll auch die Besucherfrequenz deutlich erhöht werden.

Unser Besuch begann mit der hl. Messe in der Stiftskirche, dem folgte die Führung durch die Gebäude. Herrlich die Aussicht von der Terrasse neben der Kirche über die Donau und Teile der Wachau. Danach ging es weiter nach Unterloiben zum Heurigen. Ein gutes Mittagessen half den Frust über das miese Wetter etwas vergessen. Da der Regen stärker einsetzte, beschlossen wir, die restlichen Programmpunkte (u.a. Kapelle des Göttweiger Hofes in Stein) auszusetzen. Statt dessen blieben wir länger im Heurigen. Gute Gespräche untereinander halfen uns, einander näher kennen zu lernen. Der Alltag bietet sonst wenig Gelegenheit dazu.

Fr. Stephan Szinai

Impressionen finden Sie hier.

 

Taufe in der Osternacht

Taufe in der Osternacht

Ostern ist ein besonderes Fest: Wir Christen lassen uns durch die Texte, die wir in diesen Tagen lesen, dass wir wie unser nach drei Tagen aus dem Tod erweckte Christus hoffen dürfen, in der Kraft unserer Taufe den irdischen Tod nicht fürchten müssen, weil auch uns ewiges Leben bei Gott geschenkt ist. Deshalb bekräftigen wir Jahr für Jahr in der Feier der Osternacht unser Taufbekenntnis. Auch heuer hatten wir die Freude, dass im Rahmen des Gottesdienstes ein Schulkind die Taufe empfangen hat. Es war diesem jungen Menschen anzumerken, dass er diese Feier mit großer Aufmerksamkeit und nicht weniger großer Freude erlebt hat. In einem alten Osterlied singen wir: Ich werde durch sein [Christi] Auferstehn gleich ihm aus meinem Grabe gehn. Wer das weiß, lebt schon jetzt anders! Impressionen zur Osternacht finden Sie hier.

Impressionen vom Palmsonntag 2019

Impressionen vom Palmsonntag 2019

Auch heuer wurde der Palmsonntag mit der Segnung der Palmzweige im Schottenhof und einer Prozession zur Schottenkirche begangen, wo ein feierlicher Gottesdienst mit Lesung der Passion stattfand. Impressionen finden Sie hier.

Babenbergerwallfahrt am 23. März 2019

Babenbergerwallfahrt am 23. März 2019

Zu einem Tag der Begegnung versammelten sich Brüder aus den von den Babenbergern gestifteten Klöstern Klosterneuburg, Heiligenkreuz und Lilienfeld sowie die Benediktinerinnen der Anbetung am Samstag, 23. März, in der Schottenabtei. Schon beim Eintreffen war viel zu erzählen; es gab einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

Zur Messfeier war der Erzabt von Pannonhalma, Cirill Hortobágyi, gekommen. Seine Predigt baute er auf dem Satz der Benediktsregel auf: Wer ist der Mensch, der das Leben liebt? und stellte das Ordensleben als einen Weg dar zu erfülltem Leben.

Nach dem Festmahl waren von P. Prior Führungen durch das Kloster organisiert worden bis zur abschließenden kurzen Andacht beim Benediktusaltar und dem Reisesegen für die Teilnehmer, die, wie sie sagten, die Stunden in unserem Kloster genossen haben.

Abt Johannes Jung OSB

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Werktagsagape am 27.2.2019

Werktagsagape am 27.2.2019

In unregelmäßigen Abständen, etwa viermal im Jahr, laden wir die Mitfeiernden des Werktags-Konventamtes zu einer Agape ein, einem kleinen Abendessen im Refektorium. Wir halten dabei unseren gewohnten Ablauf bei: Totengedenken, Tischgebet, kurze Tischlesung und freies Gespräch. Die meisten Teilnehmer sind „alte Bekannte“, aber nicht nur solche. So lernen wir einander ein wenig kennen.

Abt Johannes Jung OSB

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Rekollektionstag 28. Dezember 2018

Rekollektionstag 28. Dezember 2018

Der Rekollektionstag nach Weihnachten führte heuer zum ehem. Jagdschloss und jetzigen Karmel Mayerling. 1889 hatte hier der österreichische Thronfolger mit seiner Geliebten durch Selbstmord bzw. Mord den Tod gefunden. Zur Erinnerung daran hatte Kaiser Franz Joseph ein Kloster gestiftet. Die Schwestern haben vor wenigen Jahren eine sehr ansprechende Ausstellung eingerichtet, die wir besichtigten.

Im Anschluss daran begaben wir uns zum Bürgermeister von Alland, Ludwig Köck, der als Forstwirt unseren Forstbetrieb seit Jahren berät. Er zeigte uns die Sehenswürdigkeiten seiner Marktgemeinde: das „Schluckerdenkmal“, den „gedeckten Steg“ über die Schwechat und die Pfarrkirche. Im Gemeindeamt versuchte sich P. Nikolaus als Standesbeamter, blieb jedoch mangels Trauungswilliger arbeitslos. Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete der Tag, um dessen Gelingen sich P. Prior gemeinsam mit dem Herrn Bürgermeister sehr verdient gemacht hat.

Abt Johannes Jung OSB

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Priesterweihe von P. Bernardo am 8. Dezember 2018

Priesterweihe von P. Bernardo am 8. Dezember 2018

Am Hochfest Maria Empfängnis, dem 8. Dezember 2018, hatten wir die große Freude die Priesterweihe von P. Bernardo Opazo Aravena zu feiern. Bischof Dr. Asztrik Várszegi, der emeritierte Erzabt von Pannonhalma, der P. Bernardo auch schon zum Diakon geweiht hatte, war wieder aus Ungarn angereist um das Weihesakrament zu spenden.

Mit uns feierten viele Mitglieder der „Schottenfamilie“ und der Pfarre Rossau – wo P. Bernardo sein Diakonatspraktikum absolviert – und zahlreiche Freunde. P. Bernardos Mutter war aus Chile angereist.

Der Gottesdienst wies einige sehr persönliche Elemente auf. So wurde ein Teil der Lesungen in Bernardos Muttersprache Spanisch vorgetragen bzw. fanden sich spanische Übersetzungen im Begleitheft. Eine Musikgruppe spielte auch Kompositionen des Weihekandidaten.

In seiner Predigt betonte Bischof Asztrik die Wichtigkeit des ständigen Wachens im Leben eines Priesters. Die lebendige Verbundenheit mit Jesus Christus sei die Voraussetzung für das Wirken eines Priesters, wenn sie ihn selbst beglücken und den Menschen, zu denen er gesandt wird, Segen bringen solle.

Schon am nächsten Tag  feierte der neugeweihte Priester seine Primiz mit der Gemeinde der Schottenpfarre und spendete den Primizsegen. Die Predigt hielt P. Nikolaus Poch, der P. Bernardo sowohl als Novizenmeister als auch als Magister durch die ersten Jahre in der Klostergemeinschaft begleitet hatte.

Pater Bernardo stammt aus Chile und ist 2011 in das Schottenkloster aufgenommen worden, die ewige Profess hatte er im Jahr 2015 abgelegt. Er ist ein begeisterter und begeisternder Musiker und oft kann man sein Singen und Spielen in unseren Gottesdiensten und in den Gängen des Stifts hören.

Benedikta Seidl

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„Unserer Lieben Frau zu den Schotten“
Freyung 6, 1010 Wien

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