Willkommen bei den „Schotten“!

Dem Lebensort von Mönchen, die einen Ruf Gottes gehört haben, sich von ihm angesprochen wissen und bereit sind, Christus nachzufolgen. Ihre Ordensregel legt ihnen die Frage vor: „Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben, der Tage sich wünscht, um Gutes zu sehen?“ Ihre Antwort: „Ja, Herr, ich bin es, hier bin ich.“

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Berichte Kultur

Gedenktafel für Johann Jakob von Marinoni

Gedenktafel für Johann Jakob von Marinoni

In der Krypta der Schottenkirche ist ein bedeutender Wissenschaftler des 18. Jahrhunderts begraben: Johann Jakob von Marinoni. Dem Gedächtnis dieses interessanten Mannes wurde nun ein Stein gesetzt. Lesen Sie hier weiter …

Zeitgenössische Kunst in der Krypta: Das Memorial for the people of the cross

Zeitgenössische Kunst in der Krypta:
Das Memorial for the people of the cross

Am 11. November 2016 wurde in der Krypta der Schottenkirche ein neues Ausstattungsstück dem Publikum übergeben: das Memorial for the people of the cross des zeitgenössischen Künstlers Oswald Putzer. Das Memorial erinnert an 21 koptische Christen, die Anfang des Jahres 2015 von islamistischen Terroristen hingerichtet wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gedenktafel für Theodora Komnene, Herzogin von Österreich

Gedenktafel für Theodora Komnene, Herzogin von Österreich

Am 30. September 2016 wurde in der Krypta der Schottenkirche eine Gedenktafel für Theodora Komnene eingeweiht und einem zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt. Theodora entstammte dem byzantinischen Kaiserhaus. Als Frau unseres Stifters Heinrich II. war sie die erste Herzogin von Österreich. Lesen Sie hier weiter…

Leihgaben für Jubiläumsausstellung der Universität Wien

Leihgaben für Jubiläumsausstellung der Universität Wien

Bei der Ausstellung „Wien 1365. Eine Universität entsteht“, die anlässlich des 650-Jahr-Jubiläums der Universität Wien im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek stattfand, war auch das Schottenstift mit mehreren Leihgaben vertreten. Wir freuen uns natürlich, dass ausgerechnet eine unserer Handschriften, die noch ihre originale (und ansonsten sehr selten erhaltene) Kettenbefestigung aufweist, in der Medienberichterstattung eine besondere Aufmerksamkeit erhielt!

Mehr hierzu gibt es im Blog des Stiftsarchivs.

Mag. Maximilian Alexander Trofaier, MA

Führung für Internationale Handschriftenbearbeitertagung

Führung für Internationale Handschriftenbearbeitertagung

Am 25. März 2015 durften wir rund 80 Teilnehmer einer vom Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften organisierten Internationalen Handschriftenbearbeitertagung bei uns im Haus begrüßen. Im Rahmen von Führungen durch Kirche, Museum, Bibliothek und Archiv bot sich die Gelegenheit zum Austausch mit diesem interessierten Fachpublikum, sodass auch für die wissenschaftliche Forschung zu Beständen unseres eigenen Hauses wichtige Kontakte geknüpft und Impulse gesetzt werden konnten.

Mag. Maximilian Alexander Trofaier, MA

Einführung einer Archivdatenbank

Einführung einer Archivdatenbank

Seit Juli 2015 verfügt das Stiftsarchiv mit Archivis pro endlich über eine eigene Archivdatenbank. Vorausgegangen war eine Phase der Evaluierung verschiedener Produkte und Dienstleister, bis die Entscheidung schließlich zugunsten eines heimischen Anbieters fiel. Die Einführung der von der Joanneum Research in Graz entwickelten Datenbank, die unter anderem auch im Stiftsarchiv Admont und im Innsbrucker Provinzarchiv der Kapuziner im Einsatz ist, stellt einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen Verzeichnung der Bestände dar.

Die eigentliche Anstrengung steht jedoch noch bevor, denn nun gilt es, die Datensätze entsprechend der neu entwickelten Tektonik des Archivs anzulegen bzw. einzuspeisen. Recherchemöglichkeiten für Benutzerinnen und Benutzer wird es vorerst übrigens nur lokal geben, doch die Erweiterung um ein Online-Angebot ist mittelfristig nicht auszuschließen.

Mag. Maximilian Alexander Trofaier, MA

„100.000 km-Service“ für unsere große Orgel

„100.000 km-Service“ für unsere große Orgel

Die große Orgel wird gründlich gereinigt, verbessert und neu gestimmt
Die große Orgel des Schottenstiftes wurde schon von zahlreichen Organisten/innen als ein besonders schönes und gutes Instrument gelobt. Sie wurde 1995 von der Schweizer Orgelbaufirma Mathis errichtet. Nach nun fast 20 jährigem Einsatz war vor allem eine gründliche Reinigung notwendig. Staub, Ruß, Temperaturschwankungen und andere Umwelteinflüsse würden sonst die Pfeifen schädigen und den Klang verändern. Daher sind nun 10 – 12 Wochen lang Mitarbeiter der Firma Mathis damit beschäftigt die große Orgel einem „100.000 km Service“ zu unterziehen. In einem ca. 6 Wochen dauernden Prozess wurde die gesamte Orgel zerlegt, die rund 2.500 Pfeifen sowie alle anderen Bestandteile gründlich gesäubert und wieder zusammengestellt.

Elektrische Koppelung erleichtert das gleichzeitige Spielen mehrerer Manuale
Dabei wurde auch eine elektrische Koppelung eingebaut, die den Organisten das Spielen – besonders sehr vielstimmiger Werke, wie z.B. aus der Romantik – erleichtert. Denn benötigte man bisher beim Bespielen mehrerer Manuale gleichzeitig sehr viel Druck beim Anschlagen der Tasten, wird das nun durch die elektrische Koppelung deutlich weniger kraftintensiv. Diese Neuerung kann nach Bedarf und Sinnhaftigkeit zugeschalten werden. Das manuelle Spielen ist also weiterhin genauso möglich, wie das durch die Elektrik unterstützte.

Gründliche Stimmung sowie Ausgleich der Lautstärke und Klangcharakter
Natürlich hat das Zerlegen und der Wiedereinbau eine Auswirkung auf die Stimmung und den Klang der Orgel. Daher wird nun in einem zweiten Schritt, der etwa 6-7 Wochen dauert, die gesamte Intonierung der Orgel ausgeglichen. Dabei wird nicht nur ein gründliche Stimmung vorgenommen, sondern auch die Lautstärke und der Klangcharakter ausgeglichen.
Spätestens kurz vor Ostern sollten alle Arbeiten fertig werden und unsere Orgel wird im neuen „Glanz“ wieder erklingen.

Benedikta Seidl Obl. OSB

Marienstatue renoviert und gesegnet

Marienstatue renoviert und gesegnet

Die Mariensäule im Garten des Schottenstifts wurde 1825 als Grenzsäule auf dem Glacis vor dem Neuen Burgtor errichtet. 1868 wurde sie auf ihren heutigen Standort übertragen. Die Säule ist ein bedeutendes Werk des Klassizismus.

Der Entwurf des Pfeilers stammt von Pietro Nobile, der Entwurf der Madonnenstatue von Johann Nepomuk Schaller. Das Material der Säule ist Gusseisen. Der Guss wurde im mährischen Blansko ausgeführt.

Die Farbigkeit entspricht seit der Restaurierung wieder jener der Entstehungszeit. Es ist die Frage, ob durch das Schwarz der Madonnenstatue nicht auf die Oberflächenwirkung einer dunkel patinierten Bronze angespielt wurde.

Die Säule musste für die Restaurierung vollständig abgebaut werden, da auch der Ziegelkern und das Fundament erneuert werden mussten.Unter diesem Link ist eine ausführliche Darstellung zur Geschichte der Säule und der Statue abzurufen.

P. Augustinus Zeman OSB

zum Bildbericht (externer Link) >>

Kontakt

Tel.: +43 1 534 98
Fax: +43 1 534 98 105
E-Mail: schotten@schottenstift.at

Adresse

Schottenstift
Benediktinerabtei
„Unserer Lieben Frau zu den Schotten“
Freyung 6, 1010 Wien

Schottenstift