Lernen am Schottengymnasium

Das Schottengymnasium ist nicht nur Teil der Gemeinschaft rund um das Schottenstift, sondern auch eine Schule mit besonders langer Tradition. Auch heute liegt uns eine umfassende Ausbildung – dank eines modern gestalteten Unterrichts – genauso am Herzen wie religiöse Begleitung und wertschätzendes Miteinander.

 

Canterbury Tales 2017

During our journey to Canterbury we stayed with host families and attended a language course at “Stafford House“. Our program was organized nicely, so we had a variety of different topics and activities, but also enough free time which we spent outside because it was warm and it was not raining even once – perfect conditions for a nice trip.
The language school
Usually lessons started at 8.30 a.m. and lasted either till 12 o’clock or 5 o’clock in the afternoon. For lunch everybody was “eager” to eat at the canteen, where we had dinner most of the times too. Our lessons and activities were very diversified. In the afternoon we often had to go to town and interact with locals in order to complete tasks and once even had to do a treasure hunt, so it never got boring. In the evenings we had a British Culture Night, a karaoke night and bowling in Ashford. 

Our excursions and weekends
Of course, the biggest highlights were our trips to London, where we had a tour through the city and Shakespeare’s Globe Theatre, went to the Tate Modern and the British Museum, but also had time to walk around on our own. In addition we visited Chatham Dockyards, Leeds Castle, Dover Castle, Margate Beach and saw a musical called “The Kinks” at Marlowe Theatre in Canterbury.

In conclusion, the trip was a lot of fun and I enjoyed it very much. In my opinion it was the right mixture between fun and studying and one saw a lot of beautiful new places. Therefore I advise the students in the lower grades: Make the best out of it and you will return with lots of wonderful memories!

Johanna Sares (6a)

 

 

Sprach –und Kulturreise des Wahlpflichtgegenstandes Italienisch 2017

Frühstück in Wien, Zwischenstopp in Belgrad, Mittagessen in Rom, kofferlos in Palermo und Abendessen in Cefalù. Die heurige Italien-Sprachreise und Anreise zeigte uns acht Schülerinnen und Schülern, Frau Professor Hufnagel und Begleitperson Felix Eggenburg, dass alles noch so gut geplant sein kann, es kommt in Süditalien immer wieder anders…

Dampfender Schnee am Ätna, Sonne und Eis in Taormina.
Mittagessen am Strand, Wandertour auf Cefalùs Burg.
Laute Städte, ruhige Strände.
Heiße Pasta-Gerichte, Crêpes aus Eis.
Gehetzte Touristen, tiefenentspannte Einwohner.
Grammatik-Unterricht, Kulturkunde vor Ort.
Und gerade über all die Gegensätze schaffte es Professor Hufnagel uns die Geschichte und das Leben auf Sizilien frei nach dem Motto nahezubringen: „Alle noch einmal Kultur einatmen!“

Weg von der ruhigen Mittelmeerinsel und ab ins hektische Neapel ging es nach einer Woche. Unter Italiens blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein offenbarte sich uns Neapels Reichtum an Kulturschätzen – auch an unerwarteten Plätzen. Neben bekannten Kirchen und Museen entdeckten wir auch etwas versteckt Fresken an Hauswänden hoch über den Köpfen der Besucher oder den Zugang zum unterirdischen Neapel. Nicht unerwähnt bleiben soll der Reichtum der neapolitanischen Küche…
Besonders schön war auch die Tour entlang der Amalfi-Küste nach Sorrent, Amalfi und Salerno, ebenso wie der Tag in Pompeji.

Anna Stifter, 7a

 
Spanien 2017 – Sprache, Kultur, Kulinarik

Auch die Spanienreise 2017 stand wieder unter diesem Motto
In Málaga wohnten wir in Familien, besuchten fünf Tage eine Sprachschule, wo wir, in Kleingruppen eingeteilt, viel Sprachpraxis erfahren durften. Von den bemühten und netten Lehrern erfuhren wir weiters einiges über Kultur und Mentalität der Spanier. Nach den vormittäglichen Kursen gab es Rundgänge in der Altstadt, sowie die Besichtigung der Kathedrale Malagas und des lokalen Picasso Museums.
Am Wochenende besuchten wir in Tagesausflügen Orte wie Sevilla, Ronda und Granada. Auch in diesen Orten durften Stadtrundgänge und die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten nicht fehlen. Natürlich sahen wir in jeder Stadt die Kathedrale, die oft durch ihre Größe und Schönheit beeindruckte. Für großes Staunen sorgte auch die arabische Architektur, die es so nirgendwo anders auf der Welt gibt (z. B. die Stadtburg „Alhambra“ in Granada, wo das Zusammenspiel von Wasser und Gemäuer, verziert mit arabischen Mustern,  von unvergleichlicher Schönheit ist).
Nach zehn Tagen Málaga ging es mit dem Schnellzug nach Madrid, einer Metropole, die durch Größe und immerwährenden Trubel besticht. Von dort aus fuhren wir für einen weiteren Tagesausflug nach Toledo, einen verwinkelten Ort mit dem besten Marzipangeschäft des Universums (Quelle: Wolfgang Sackl), und in das Schloss Philipp II., „el Escorial“, ein weiteres beeindruckendes Gebäude Spaniens. In Madrid wurde natürlich der Prado besichtigt, ein Museum, das eine umfassende Sammlung von  Gemälden spanischer Maler beherbergt.
Wenn es ums Essen ging, verstummte unsere sonst so schwatzhafte Gruppe. Wir genossen Tapas und Co. und hatten mit Herrn Professor Sackl immer einen Experten in Sachen Kulinarik bei der Hand (einzig in Sachen „Eis“ vertrauen wir eher Professor Worff).
Anmerkung des organisierenden Lehrers: Es war auch für die begleitenden Lehrer eine sehr schöne und harmonische Reise.

Leopold Seiller-Tarbuk (7b)

 

 
San Francisco 2017

On April 3rd, 2017, 30 tired and jetlagged students as well as Prof. Tuczay and Prof. Doplbaur arrived in San Francisco without any luggage, not knowing they would fall in love with this city in the two weeks they would spend there…
After some problems with host families, public transport, and suitcases had been solved, we fell into the rhythm of the American lifestyle. With two hours of school in the morning and afternoons of sightseeing, exploring and shopping, every moment was filled with something to do or to see. Not only did we enjoy some classics such as the Golden Gate Bridge, Alcatraz, Pier 39, Chinatown or taking a cable car ride, we also loved Twin Peaks, the Exploratorium, and the Golden Gate Park along with the University of California in Berkeley, and – of course – the beach.
We only got lost once (well, we walked in circles a couple of times…), but since we walked a lot, we could eat countless burgers and Reese’s peanut butter cups and as much Ben & Jerry’s ice cream as we liked. The weather was great as well. Yes, the Bay Area is quite windy and it rained a few times, but we had a lot of sunny days.
Of course we want to say “thank you” to Prof. Tuczay and Prof. Doplbaur for making our trip an unforgettable experience full of fun and happy memories, for telling us to slow down and pull ourselves together when we were too crazy as well as for telling us that we were all “amazing”.
After all – we think – we all left our hearts in San Francisco. ♥

Paula Cerha & Isabella Weiser (5a)

 

 

 

(Sprach-)Reisen

„Von den engen Gassen auf die weiten Plätze…“
Steine und Geschichte im Projekt Rom (2016)

Die Kuppel von Sankt Peter zu besteigen stellte sowohl für die Schüler als auch die Lehrer eine Herausforderung dar. Die mehr als 500 Stiegen bedeuteten selbst für die Fitteren unter uns eine gewisse Anstrengung. Doch am beinahe höchsten Punkt des Petersdoms machte sich jeder Schritt bezahlt. Der Blick über die ganze Stadt und noch weiter war überwältigend. Man konnte bereits besichtigte Sehenswürdigkeiten, die einem jetzt zu Füßen lagen, erkennen und hatte die Möglichkeit, die Reise Revue passieren zu lassen.

Doch beginnen wir beim Anfang. Als die Schülerinnern und Schüler der 8. Klassen und die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer in Rom ankamen, besichtigten sie gleich die erste Basilika, St. Paul vor den Mauern, die von Benediktinern betreut wird. Erst dann kehrten sie im Hotel ein, das trotz seiner Bescheidenheit über den allgemeinen Erwartungen lag. Spätestens da wurde den Schülern die Intensität des Programms bekannt. Die folgenden Tage waren geprägt von einem genau ausgearbeiteten Programm, das zahlreiche Kirchen, Basiliken, Museen und Plätze beinhaltete. Natürlich fehlten auch die Wahrzeichen der Stadt nicht, wie das Kolosseum, die Spanische Treppe oder der bereits erwähnte Petersdom.

Etwas ganz Besonderes waren die zahlreichen wunderschönen Plätze, die sich ganz plötzlich vor einem auftun. Man spaziert durch enge, verwinkelte Gassen in der Innenstadt und auf einmal, ohne Vorwarnung, erstreckt sich vor einem ein großer, märchenhafter Platz, wie z.B. die Piazza Navona. Bei jeder Sehenswürdigkeit hatten die führenden Lehrer Zusatzinformationen, die sie mit den Schülern teilten. Hin und wieder durften Schüler Kulturreferate, Latein-Text-Referate oder sogenannte „Quick Facts“ vortragen, die sie im Vorhinein vorbereitet hatten. So wurden den Schülern interessante Informationen bereitgestellt, damit sie zum Beispiel vor den Ruinen des Forum Romanums nicht nur alte Steine sahen, sondern auch deren Geschichte verstehen konnten.

Was fast allen Schülern gefiel, war, dass – anders als auf den bisherigen Schulreisen – die Schüler selbst für ihre Mahlzeiten sorgen durften. Während das Frühstück vom Hotel zur Verfügung gestellt wurde, konnten alle zu Mittag und am Abend selbst entscheiden, was sie mit wem und wo essen wollten. Diese Freiheit trug mitunter dazu bei, dass diese Reise letztendlich ein voller Erfolg war.

Ich will nicht verschweigen, dass die Tage in Rom teilweise anstrengend und ermüdend waren, weil wir doch einige Kilometer zurücklegten. Andererseits hörten und sahen wir viel Interessantes, was andere Touristen bei zwei Rom-Reisen nicht hören und sehen. Im Nachhinein betrachtet zahlten sich die vielen Kilometer und Besichtigungen aus, da man auf jeden Fall das Gefühl hat, alles Wichtige von der Urbs aeterna gesehen zu haben.

Simon Scherpke, 8a

 

Projekt Rom 2010: A prima luce usque ad mediam noctem

Der längere Aufenthalt ermöglichte heuer eine Erweiterung des Programms, ohne die traditionellen Schwerpunkte Roma antiqua und Roma Christiana einschränken zu müssen. Am vorletzten Tag stand daher zeitgenössische Architektur auf dem Programm, die in Rom nicht gerade überrepräsentiert ist.
Lesen Sie mehr dazu hier.

Hinweis

Für die ersten Klassen in den Schuljahren 2018/19 und 2019/2020 können leider keine Anmeldungen mehr angenommen werden.

Allgemeine Informationen zur Anmeldung
finden Sie hier.

Kontakt

Öffentliches Schottengymnasium
der Benediktiner in Wien
Freyung 6, 1010 Wien
Telefon: +43 1 534 98 318
Fax: +43 1 534 98 305
E-Mail: sekretariat@schottengymnasium.at 

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