Lernen am Schottengymnasium

Das Schottengymnasium ist nicht nur Teil der Gemeinschaft rund um das Schottenstift, sondern auch eine Schule mit besonders langer Tradition. Auch heute liegt uns eine umfassende Ausbildung – dank eines modern gestalteten Unterrichts – genauso am Herzen wie religiöse Begleitung und wertschätzendes Miteinander.

 

Berichte der Schulpastoral

 

„Unterwegs mit den Heiligen“ – Schulwallfahrt am 28. April 2018

An diesem Tag wanderte unsere Gruppe vom Bahnhof Mödling bis zur Pfarrkirche Gumpoldskirchen. Nach einer Einstimmung in der Kirche St. Othmar in Mödling gab es am Weg drei Stationen mit Impulsen zu drei Heiligen: Petrus, Johannes und Elisabeth. Den geistlichen Abschluss bildete die Eucharistiefeier mit Abt Johannes in Gumpoldskirchen, anschließend klang der Tag noch bei einem Heurigen aus.
Wir konnten bei herrlichem Wetter einen schönen Tag des Wanderns, Nachdenkens, Schauens, Redens, Spielens, Betens und Essens verbringen, der unsere Gemeinschaft gestärkt hat. Fortsetzung folgt im nächsten Frühjahr!

 

 

 

Aktion Le+O im Advent

Hinter der Abkürzung „Le+O“ verbirgt sich eine Aktion, die von der Caritas und den Wiener Pfarren ins Leben gerufen wurde, um armutsbetroffene Haushalte in Österreich nachhaltig zu unterstützen. Le+O = Lebensmittel + Orientierung: Die Ausgabe von Lebensmittel wird dabei mit einem individuellen, kostenlosen Beratungs- und  Orientierungsangebot verknüpft und kann so Betroffene unterstützen einen ersten Schritt aus der Armutsspirale zu setzen.

Wie auch schon in den Jahren zuvor haben sich die Schüler und Schülerinnen des Schottengymnasiums mit vollem Eifer an dieser Aktion beteiligen: Von 5.12. bis 9.12. sammelten sie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel, welche der Caritas übergeben werden konnten – Vielen Dank für das Engagement!

Gedanken im Advent 2016

Entgegen-Kommen I Will-Kommen I An-Kommen

An drei Donnerstagen im Advent trafen sich SchülerInnen, LehrerInnen und andere Interessierte der Schulgemeinschaft im Mediationsraum der Schule, um für 15 Minuten ihren Alltag zu unterbrechen. In dieser kurzen Auszeit wurde gemeinsam musiziert und gesungen, Texte und Beiträge von SchülerInnen regten zum Nachdenken an und stimmten auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Im Anschluss wurde zum gemütlichen Beisammen-Sein in den Keller geladen, wo alle – Dank Frau Sigmund und Frau Nenov – mit frischen Waffeln, Keksen und Früchtepunsch empfangen wurden. Einen herzlichen Dank an alle, die mitgestaltet, mitmusiziert, mitgeholfen und mitgefeiert haben!

Benefizabend 2016: „Dach überm Kopf“

„Dach überm Kopf“ – so lautete das Motto des Benefizabends des Schottengymnasiums 2016, welcher Dank der Organisation und des Einsatzes von Fr. Prof. Eichtinger, dem Team Schulpastoral und anderen KollegInnen am 10.11.2016 stattfinden konnte. Das Ziel war, einer Schule in Ghana den Bau des noch fehlenden Daches zu ermöglichen. Caroline Sesztak (MJ15b) hatte den Leiter des Projektes im Zug ihres sozialen Praktikums kennengelernt und erzählte am Benefizabend von der Not der Kinder aber auch vom großen Engagement des Direktors.

Die anschließende Auktion war ein voller Erfolg: Zunächst wurden Arbeiten von SchülerInnen angeboten, dann kamen Kunstwerke aus Vergangenheit und Gegenwart zur Versteigerung. Zur Auflockerung und Unterhaltung führten einige Klassen, Gesangs-, Tanz- und Akrobatiknummern vor. Eltern sorgten für das Buffet und zum Abschluss spielte noch die Band „Scotish Fold“ im Keller. Insgesamt brachte der Abend durch die Auktionen und die anderen Spenden eine Summe von € 5.700,- Herzlichen Dank an alle, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben – die Schülerinnen und Schüler in Ghana werden jetzt bald ein Dach über dem Kopf haben!

Helene Stadlbauer & P. Christoph Merth

Taizé 2016 „…ein Phänomen. (…) einfach wunderschön!“

„Zutiefst im Menschen liegt die Erwartung einer Gegenwart, das stille Verlangen nach Gemeinschaft. Vergessen wir es nie: Das schlichte Verlangen nach Gott ist schon der Anfang des Glaubens.“
Frère
Roger (Gründer der Communauté von Taizé)

Jedes Jahr reisen tausende Jugendliche aller fünf Kontinente nach Taizé in Frankreich, um an den wöchentlichen Jugendtreffen teilzunehmen. Die ökumenische Gemeinschaft von Brüdern lädt ein, sich für einige Tage auf ein einfaches Leben einzulassen: Neben den täglichen Gebeten gibt es Bibeleinführungen durch die Brüder der Communauté; am Nachmittag trifft man sich in Gesprächsgruppen oder beteiligt sich an praktischen Arbeiten. Das gesamte Zusammenleben basiert auf dem Aspekt der Freiwilligkeit; jeder/jede hilft mit – und es funktioniert!

In der vorletzten Schulwoche brachen P. Augustinus Zeman, Frau Prof. Zàmoly und ich gemeinsam mit 13 Jugendlichen nach Taizé auf, um uns auf dieses etwas andere Abenteuer einzulassen. Hier einige Eindrücke, die ich auf dieser Reise gewinnen konnte:

Taizé ist…

…Stille

Schon bei der Ankunft fällt mir auf, dass es an manchen Orten einfach so richtig ruhig ist; Stille – richtige Stille, welche auch ein zentrales Element des gemeinsamen Gebetes ist. Zu Beginn ist diese Stille beinahe nicht auszuhalten, dann aber wird sie immer mehr zu einer Quelle der Ruhe und einem Angebot, ganz da zu sein und in sich hineinzuhören.

…Gebet

Ein Schüler beschrieb Taizé vor der Abreise als einen „zeitlosen“ Ort, da man weder Uhr noch Handy vermissen würde. Und wirklich – hier wird man seine Zeit los: Das Läuten der Glocken strukturiert den Tagesablauf und ruft zum gemeinsamen Gebet. Die Stimmung, welche bei den täglichen Gebeten spürbar wird, ist kaum zu beschreiben. Die einfachen meditativen Gesänge ergreifen mich vom ersten Tag an und werden nicht nur zu meinen persönlichen Ohrwürmern – noch auf der Heimreise werden Lieder gesummt und Textpassagen gemurmelt; die Melodien begleiten uns bis nach Hause.

…Gemeinschaft

In Taizé steht vor allem der Aspekt der Gemeinschaft im Zentrum. Innerhalb kürzester Zeit werden neue Freundschaften – Länder und Kontinente übergreifend – geschlossen. Ganze Gruppen finden sich am Vorplatz der Kirche oder dem Campingplatz ein, um lauthals lachend und singend „I have a Mango“ oder ähnlich Verrückt-Lustiges zu spielen. Ich sitze schweigend daneben und beobachte das Spektakel, diese pure Lebensfreude, die ansteckend ist. Dieser Ort und seine Menschen strahlen eine Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit aus, welche auf alle übergreift – es scheint, als ob jeder/jede hier seine/ihre Masken ablegen kann und so sein darf, wie er/sie ist.

Danke an alle TeilnehmerInnen, für die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen. Ein Dankeschön auch an alle, die diese Reise möglich gemacht haben – es war eine wunderschöne und bereichernde Erfahrung!

Helene Stadlbauer

„In einem waren sich alle, mit denen wir gesprochen haben, sicher: Taizé kann man nicht erklären, Taizé muss man erleben!“

„Taizé = Liebe, Freundschaft, Entspannung, Stille und nochmal gaaanz viel Liebe.“

„Würden alle Menschen nach Taizé reisen, dann wäre auf der Welt Frieden!“

„Man kann den Glauben sehen und spüren.“

„Mehr Gesangsreise als spirituelle Reise.“

„Ein Ort der Ruhe und des Friedens.“

„Taizé ist ein Ort, um nette Leute kennen zu lernen, sich auszutauschen und gemeinsam Neues zu erleben.“

„Dieser Ort ist ein Phänomen. Da sind wir uns alle einig. Ein Waldbrand, entzündet durch 1000 kleine Flammen. Es ist einfach wunderschön.“

Hinweis

Für die ersten Klassen in den Schuljahren 2018/19 und 2019/2020 können leider keine Anmeldungen mehr angenommen werden.

Allgemeine Informationen zur Anmeldung 2018/19 finden Sie hier.

Kontakt

Öffentliches Schottengymnasium
der Benediktiner in Wien
Freyung 6, 1010 Wien
Telefon: +43 1 534 98 318
Fax: +43 1 534 98 305
E-Mail: sekretariat@schottengymnasium.at 

Schottengymnasium