Herzlich Willkommen!

„Keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen.“ Dieses Zitat des Heiligen Benedikt ist sowohl programmatischer Leitsatz für die Tätigkeit der Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten, als auch Ausdruck des außergewöhnlichen Zusammenhalts unserer Mitglieder untereinander.

 

Veranstaltungen

 

Alt-Schotten im Gokart, der Bericht

Mit der Einladung zum Gokart-Fahren in der Daytona Halle in Langenzersdorf setzte der Vorstand einen Impuls um wieder vermehrt junge Altschotten anzusprechen. Die Begeisterung war bereits zu Beginn der Veranstaltung spürbar. Alle 20 Teilnehmer erschienen pünktlich und verfolgten gebannt die kurze Einschulung, bevor es endlich auf die Strecke ging.

In zwei Qualifyings zu je zehn Minuten wurde das Starterfeld für die beiden folgenden Rennen in zwei Gruppen geteilt, oder wie es der Leiter der Veranstaltung treffend ausdrückte: „Im A-Rennen starten dann die Schnellen – und im B-Rennen die Sicheren!“

Christoph Klemm, MJ16, konnte das spektakuläre B-Rennen mit einem relativ souveränen Start-Ziel Sieg für sich entscheiden.

Die schnellsten 10 des Qualifyings übernahmen darauf hin wieder die Plätze in den Karts und lieferten sich über 25 Minuten ein packendes Match um den Tagessieg. Christoph Nemetschke, MJ13 ließ nichts anbrennen und holte sich von der Pole Position den Tagessieg. Außerdem konnte auch die Wertung der schnellsten Runde des Tages mit 54:02 für sich entscheiden.

Nach der Siegerehrung beider Rennen, inklusive Sektdusche, wurden noch einzelne Szenen und Situationen des Renngeschehens analysiert und teils äußerst kontrovers diskutiert. Nachdem letztlich aber jeder der Teilnehmer die Rennstrecke mit einem Lächeln verließ, bleibt zu hoffen, dass mit dem Gokart-Event im Kalender der Altschotten ein Fixstarter geboren wurde.

Bericht von Mag. Clemens Semelmayer (MJ 13)

 

Sommer-Heuriger 20. September 2017, Bericht

Mittlerweile kann man schon von einer guten Tradition sprechen. Zum vierten Mal hat der Vorstand Alt-Schottinnen und Alt-Schotten am 21. September zum Heurigen Müller in Grinzing geladen. Dieser Heurigen wird von Johannes Müller (MJ 2006) seit 2013 erfolgreich gemeinsam mit seiner Frau Maggy geführt. Mit rund 100 Teilnehmern war der Abend toll besucht und der Gastraum ausgebucht. Bei Wein und gutem Essen wurden Generationen übergreifend Erinnerungen an die Schulzeit ausgetauscht. Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Deutschland und Österreich wurde teilweise auch heftigst politisiert. Besonders erfreulich war die Teilnahme von zahlreichen Professoren – egal ob in Pension oder noch aktiv. Von Seiten des Stifts waren Abt Johannes und P. Christoph anwesend. Einzig das verregnete und kalte Wetter wurde dem Titel „Sommerheurigen“ nicht gerecht.

Text: Christoph Wellner (MJ 1991b)

 

Sonderführung im Rahmen des Projekts VERHÜLLUNGEN im Stephansdom

Ein beeindruckender stimmungsvoller abend mit säulenheiligen die von einer künstlerin in silberne rettungsdecken gehüllt waren und einem riesigen sich ständig ändernden fastentuch vor dem hauptaltar im stephansdom..geführt und erläutert von den 2 künstlern, einer spanischen sängerin auf der kanzel und einem spezial führer der uns  in viele geheimnisse des domes einweihte.

….beendet mit einem glas messwein in der sakristei….

mehr als 20 schulfreunde waren dabei und genossen eine wunderbare stunde in unserem dom…

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Markus Spiegelfeld (MJ 71)

Kaminabend mit dem ältesten Mitglied Dr. Helmund Kaspar (MJ 37)

Am 6.3.2017 fand ein fasinierender Kaminabend im Alt-Schotten-Heim statt. Prof. Dr. Helmund Kaspar MJ 37,  der älteste lebende Alt-Schotte erzählte, moderiert von markus spiegelfeld, vor mehr als 20 Alt-Schotten und einigen Damen aus seinem spannenden leben. Detailliert und mit viel empathie vorgetragen spannte sich der Bogen von den  Erinnerungen an Professoren unseres Gymnasiums, seine Erlebnisse in den Zeiten der Kriegswirren, den Gründen seiner Auswanderung nach Amerika, seinen positiven beruflichen und privaten Zeiten dort (inklusive einer beeindruckenden Sammlung von Urkunden amerikanischer Spitäler und Universitäten) bis zur Rückkehr und Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft.

Für alle die da waren, war´s ein hochinteressanter ,spannender Abend.

Danke lieber Helmund!

Text und Fotos: Markus Spiegelfeld

 

K.I.L.T.-Professoren-Abend, der Bericht

Am 22. Februar fand heuer das gemeinsame Essen des Alt-Schotten Vorstands mit den Professorinnen und Professoren statt.

An der Spitze Direktor Prof. Harold war eine große Gruppe ins Cafe Ritter gekommen und vom Stift P. Christoph und P. Laurentius.

Trotz zeitweiliger Finsternis, Stichwort Stromausfall, bot auch dieser Abend eine gute Gelegenheit, aktuelle Themen der Schule zu betratschen.

Durch die Medienberichterstattung war die vorwissenschaftliche Arbeit in aller Munde, doch der Direktor konnte für das Schottengymnasium beruhigend versichern, die Sorgen haben andere Schulen.

Er bedankte sich bei den Altschotten für die wunderbare Kooperation, die vielfältigen Unterstützungen und für die Organisation der KILT-Tage, der am Vortag stattfand.

 

Spanische Hofreitschule, der Bericht

Riki Schmitz (MJ 58) hatte es möglich gemacht…fast 30 Alt-Schotten besuchten am 8.2…die morgen Arbeit der Spanischen Hofreitschule…

Am Beginn führte uns Riki Schmitz in die Geschichte und Gegenwart des Ballettes der weißen Hengste ein und erklärte uns die spektakulären Auftritte der Hofreitschule…von der Arbeit am langen Zügel bis zu den berühmten Sprüngen …die größtenteils noch aus der kaiserlichen Kavallerie stammen……

Anschließend hatten wir die Gelegenheit von den besten Plätzen aus das gesamte Trainingsprogramm in dieser einzigartigen Reitschule zu bewundern und zu bestaunen…

Herzlichen Dank lieber Riki für diesen wunderbaren Vormittag

Text und Foto: Markus Spiegelfeld (MJ 71)

 

 

„Fremde Götter“, der Bericht

Am 7.12. besuchten wir die faszinierende Ausstellung“fremde götter“ im Leopoldmuseum..

Ivan Ristic, der Kurator, führte uns mit enthusiasmus und Fachwissen durch die Präsentation von beeindruckenden Ethnographicas aus fernen Ländren, die der Museumsgründer Rudolf Leopold zusammengetragen hat und die in einen lebhaften Dialog mit grossartigen Werken der klassischen moderne..wie Picasso, Modigliani, Kirchner, Pechstein, Max Ernst und viele andere..treten Fabelhaft präsentiert…!!!ein richtiger Genuss…!!Ausstellung geht noch bis 9.1.2017….umbedingt anschauen!!!

Markus Spiegelfeld (MJ 71)

Führung im Stephansdom, der Bericht

Am 25.11. wurden wir vom Dombaumeister Wolfgang Zehetner in die Geheimnisse und in die Geschichte unseres Stephansdoms eingeführt und das bis unters Dach, wo wir das unglaubliche Volumen und den neuen Stahldachstuhl bestaunten..faszinierend, spannend, lehrreich..

Der Ruf nach einer Fortsetzung….in den 1,5stunden sahen wir nur einen Bruchteil dieser durch Jahrhunderte gewachsene, immer wieder veränderte ,herrlichen gotischen Hallenkirche…wurde laut!!!

Herzlichen Dank an den Dombaumeister..!!

Text: Markus Spiegelfeld (MJ 71)

 

 

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im Theater Nestroyhof

Am Freitag, den 11.11.2016, besuchte eine Gruppe der Alt-Schotten die – hoffentlich nur: vorerst – letzte Aufführung von Robert Schindels Drama „Dunkelstein“ im Theater Nestroyhof – Hamakom. Das Stück bietet einen eindrucksvollen, unter die Haut gehenden Einblick in die Situation der Wiener Juden kurz vor und vor allem nach dem Anschluss 1938. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte des ambivalenten Charakters Saul Dunkelstein, der an die historische Figur des Wiener Rabbiners Benjamin Murmelstein (bekannt aus dem Dokumentarfilm „Der letzte der Ungerechten“ von Claude Lanzmann) angelehnt ist. Bei Dunkelstein handelt es sich um einen jüdischen Funktionär, der auf Initiative des NS-Regimes mit diesem zusammenarbeitet und dabei immer öfter auch mit der Entscheidung über Leben und Tod konfrontiert wird. Für das Publikum stellen sich dabei schwierige und weit über den konkreten historischen Zusammenhang hinausgehende Fragen: Ist eine „Wahl des geringeren Übels“ überhaupt möglich, und kann sie es rechtfertigen, mit den Tätern zu kooperieren, ja zu kollaborieren, um noch Schlimmeres zu verhindern? Das Stück spitzt diesen Gewissenskonflikt – zum Teil auf tragikomische Weise – zu und zeigt eindrücklich, dass eine Einteilung in „Gut“ und „Böse“ oft nicht ohne weiteres möglich ist. Nach der Aufführung und dem großen Applaus des Publikums hatten wir die Gelegenheit, sowohl mit dem Autor Robert Schindel und dem Regisseur Frederic Lion als auch mit einigen der Schauspieler die verschiedensten Fragen, die das Stück für jedermann aufwirft, offen zu diskutieren. Organisiert wurde diese besondere Möglichkeit von Peter Marboe (MJ 60), der auch die Moderation der Diskussion übernahm und dem wir dafür sehr herzlich danken dürfen.

Text und Bilder: Stephan Foglar-Deinhardstein (MJ 03a)

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