Herzlich Willkommen!

„Keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen.“ Dieses Zitat des Heiligen Benedikt ist sowohl programmatischer Leitsatz für die Tätigkeit der Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten, als auch Ausdruck des außergewöhnlichen Zusammenhalts unserer Mitglieder untereinander.

 

Veranstaltungen

 

Der neue Vorstand der Alt-Schotten

Am 19. April 2017 fand im Rahmen der traditionellen Generalversammlung die Neuwahl des Vorstands der Alt-Schotten statt.

 Die versammelten Kollegen folgten dem Vorschlag des scheidenden Vorstands und wählten die folgenden Alt-Schotten (Reihung nach Seniorität, dann nach Alphabet):Nikolaus Hartig (MJ 68), Markus Spiegelfeld (MJ 71), Wolfgang Strauhs (MJ 76), Georg Prantl (MJ 77) Franz Patay (MJ 79) Johannes Guschlbauer (MJ 82a), Kurt Retter (MJ 86b), Paul Doralt (MJ 88a), Karl Maurer (91a), Christoph Wellner (MJ 91b), Roland Mechtler (MJ 95b), Valentin Winger (MJ 98b), Stefan Foglar-Deinhardstein (MJ 03a), Daniel Blum (MJ 06), Amina Allaoui (MJ 13b) und Karoline Strobl (MJ 13b). Die Agenden der Rechnungsprüfer werden Johannes Theis (87a) und Markus Grün (90a) wahrnehmen. In der kommenden Funktionsperiode wird wiederum Georg Prantl den Alt-Schotten als Präsident vorstehen.

Die Anwesenden sprachen dem scheidenden Vorstand auch Dank und Entlastung aus, im Festvortrag zur Generalversammlung schilderte August Reinisch (MJ 83) seine Erfahrungen als Experte für Völkerecht und seine Laufbahn, die ihn jüngst in die Völkerrechtskommission der Generalversammlung der Vereinten Nationen geführt haben.

Er erklärte souverän und mit Augenzwinkern die vielfältigen Besonderheiten des Völkerrechts, die unterschiedlichen Positionen der Staaten, das Rollenspiel im Sicherheitsrat   und seine wahrscheinlichen Erfahrungen in der UN –Völkerrechtskommission. Seine Liebe zum Völkerrecht hat übrigens der berühmte Professor Ignaz Seidl – Hohenveldern (MJ 36) geweckt und heute ist er selbst als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für internationales Recht einer dessen Nachfolger.

 Georg Prantl (MJ 77) / Edgar Weiland (MJ 89b)

 

Bilder: Katharina Gabara, Wulf Strauhs (MJ 76)

 

 

 

 

 

 

Sonderführung im Rahmen des Projekts VERHÜLLUNGEN im Stephansdom

Ein beeindruckender stimmungsvoller abend mit säulenheiligen die von einer künstlerin in silberne rettungsdecken gehüllt waren und einem riesigen sich ständig ändernden fastentuch vor dem hauptaltar im stephansdom..geführt und erläutert von den 2 künstlern, einer spanischen sängerin auf der kanzel und einem spezial führer der uns  in viele geheimnisse des domes einweihte.

….beendet mit einem glas messwein in der sakristei….

mehr als 20 schulfreunde waren dabei und genossen eine wunderbare stunde in unserem dom…

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Markus Spiegelfeld (MJ 71)

Kaminabend mit dem ältesten Mitglied Dr. Helmund Kaspar (MJ 37)

Am 6.3.2017 fand ein fasinierender Kaminabend im Alt-Schotten-Heim statt. Prof. Dr. Helmund Kaspar MJ 37,  der älteste lebende Alt-Schotte erzählte, moderiert von markus spiegelfeld, vor mehr als 20 Alt-Schotten und einigen Damen aus seinem spannenden leben. Detailliert und mit viel empathie vorgetragen spannte sich der Bogen von den  Erinnerungen an Professoren unseres Gymnasiums, seine Erlebnisse in den Zeiten der Kriegswirren, den Gründen seiner Auswanderung nach Amerika, seinen positiven beruflichen und privaten Zeiten dort (inklusive einer beeindruckenden Sammlung von Urkunden amerikanischer Spitäler und Universitäten) bis zur Rückkehr und Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft.

Für alle die da waren, war´s ein hochinteressanter ,spannender Abend.

Danke lieber Helmund!

Text und Fotos: Markus Spiegelfeld

 

K.I.L.T.-Professoren-Abend, der Bericht

Am 22. Februar fand heuer das gemeinsame Essen des Alt-Schotten Vorstands mit den Professorinnen und Professoren statt.

An der Spitze Direktor Prof. Harold war eine große Gruppe ins Cafe Ritter gekommen und vom Stift P. Christoph und P. Laurentius.

Trotz zeitweiliger Finsternis, Stichwort Stromausfall, bot auch dieser Abend eine gute Gelegenheit, aktuelle Themen der Schule zu betratschen.

Durch die Medienberichterstattung war die vorwissenschaftliche Arbeit in aller Munde, doch der Direktor konnte für das Schottengymnasium beruhigend versichern, die Sorgen haben andere Schulen.

Er bedankte sich bei den Altschotten für die wunderbare Kooperation, die vielfältigen Unterstützungen und für die Organisation der KILT-Tage, der am Vortag stattfand.

 

Spanische Hofreitschule, der Bericht

Riki Schmitz (MJ 58) hatte es möglich gemacht…fast 30 Alt-Schotten besuchten am 8.2…die morgen Arbeit der Spanischen Hofreitschule…

Am Beginn führte uns Riki Schmitz in die Geschichte und Gegenwart des Ballettes der weißen Hengste ein und erklärte uns die spektakulären Auftritte der Hofreitschule…von der Arbeit am langen Zügel bis zu den berühmten Sprüngen …die größtenteils noch aus der kaiserlichen Kavallerie stammen……

Anschließend hatten wir die Gelegenheit von den besten Plätzen aus das gesamte Trainingsprogramm in dieser einzigartigen Reitschule zu bewundern und zu bestaunen…

Herzlichen Dank lieber Riki für diesen wunderbaren Vormittag

Text und Foto: Markus Spiegelfeld (MJ 71)

 

 

„Fremde Götter“, der Bericht

Am 7.12. besuchten wir die faszinierende Ausstellung“fremde götter“ im Leopoldmuseum..

Ivan Ristic, der Kurator, führte uns mit enthusiasmus und Fachwissen durch die Präsentation von beeindruckenden Ethnographicas aus fernen Ländren, die der Museumsgründer Rudolf Leopold zusammengetragen hat und die in einen lebhaften Dialog mit grossartigen Werken der klassischen moderne..wie Picasso, Modigliani, Kirchner, Pechstein, Max Ernst und viele andere..treten Fabelhaft präsentiert…!!!ein richtiger Genuss…!!Ausstellung geht noch bis 9.1.2017….umbedingt anschauen!!!

Markus Spiegelfeld (MJ 71)

Führung im Stephansdom, der Bericht

Am 25.11. wurden wir vom Dombaumeister Wolfgang Zehetner in die Geheimnisse und in die Geschichte unseres Stephansdoms eingeführt und das bis unters Dach, wo wir das unglaubliche Volumen und den neuen Stahldachstuhl bestaunten..faszinierend, spannend, lehrreich..

Der Ruf nach einer Fortsetzung….in den 1,5stunden sahen wir nur einen Bruchteil dieser durch Jahrhunderte gewachsene, immer wieder veränderte ,herrlichen gotischen Hallenkirche…wurde laut!!!

Herzlichen Dank an den Dombaumeister..!!

Text: Markus Spiegelfeld (MJ 71)

 

 

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im Theater Nestroyhof

Am Freitag, den 11.11.2016, besuchte eine Gruppe der Alt-Schotten die – hoffentlich nur: vorerst – letzte Aufführung von Robert Schindels Drama „Dunkelstein“ im Theater Nestroyhof – Hamakom. Das Stück bietet einen eindrucksvollen, unter die Haut gehenden Einblick in die Situation der Wiener Juden kurz vor und vor allem nach dem Anschluss 1938. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte des ambivalenten Charakters Saul Dunkelstein, der an die historische Figur des Wiener Rabbiners Benjamin Murmelstein (bekannt aus dem Dokumentarfilm „Der letzte der Ungerechten“ von Claude Lanzmann) angelehnt ist. Bei Dunkelstein handelt es sich um einen jüdischen Funktionär, der auf Initiative des NS-Regimes mit diesem zusammenarbeitet und dabei immer öfter auch mit der Entscheidung über Leben und Tod konfrontiert wird. Für das Publikum stellen sich dabei schwierige und weit über den konkreten historischen Zusammenhang hinausgehende Fragen: Ist eine „Wahl des geringeren Übels“ überhaupt möglich, und kann sie es rechtfertigen, mit den Tätern zu kooperieren, ja zu kollaborieren, um noch Schlimmeres zu verhindern? Das Stück spitzt diesen Gewissenskonflikt – zum Teil auf tragikomische Weise – zu und zeigt eindrücklich, dass eine Einteilung in „Gut“ und „Böse“ oft nicht ohne weiteres möglich ist. Nach der Aufführung und dem großen Applaus des Publikums hatten wir die Gelegenheit, sowohl mit dem Autor Robert Schindel und dem Regisseur Frederic Lion als auch mit einigen der Schauspieler die verschiedensten Fragen, die das Stück für jedermann aufwirft, offen zu diskutieren. Organisiert wurde diese besondere Möglichkeit von Peter Marboe (MJ 60), der auch die Moderation der Diskussion übernahm und dem wir dafür sehr herzlich danken dürfen.

Text und Bilder: Stephan Foglar-Deinhardstein (MJ 03a)

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Neue schöne Bank, Der Erste Campus am Belvedere

Die Verbindung der Erste Bank zu den Alt-Schotten hat lange Tradition, wechselte doch mehrmals ein Kollege von der SchulBANK des Schottengymnasiums auf die VorstandsBANK der „Ersten“.

Das Haus am Graben ist zwar nicht Geschichte, trotzdem hat sich die Bank eine neue Zentrale im Stadtentwicklungsgebiet des Quartier Belvedere geschaffen, eine Zentrale, die den Namen verdient und nun die 22 über Wien verstreuten Standorte der Unternehmensleitung in einem Campus vereint.

Den Architekten Henke und Schreieck war besonders wichtig, dass die Mitarbeiter der Erste Group jeden Tag gerne ins Büro kommen und sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen. Daher schafft die geschwungene Architektur des Gebäudes einladende Offenheit in einer urbanen Stadtlandschaft, die auch großzügige Grünräume integriert.

Begegnung steht im Zentrum der Raumkonzeption. Daher gibt es auch keine festen Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld wird bedarfsorientiert an die jeweilige Tätigkeit angepasst. Neben den klassischen Angeboten einer Bank wurde mit dem Erste Financial Life Park (FLIP) ein Begegnungsraum mit interessierten Externen geschaffen. Der FLIP ist ein innovativer Vermittlungsort, an dem der verantwortungsvolle Umgang mit Geld und die finanzielle Eigenverantwortung von Jugendlichen gefördert wird, der jedoch auch für uns Erwachsene einiges zu bieten scheint. Für das „Durchspielen“ des zweistündigen Programms bliebt bei unserem Besuch keine Zeit, also mehr bei einem anderen Besuch….

Text: Edgar Weiland (MJ 89b)

Bilder: Christian Hellsberg (MJ 72) 

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