Herzlich Willkommen!

„Keiner achte auf das eigene Wohl, sondern mehr auf das des anderen.“ Dieses Zitat des Heiligen Benedikt ist sowohl programmatischer Leitsatz für die Tätigkeit der Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten, als auch Ausdruck des außergewöhnlichen Zusammenhalts unserer Mitglieder untereinander.

 

Veranstaltungen

 

38-er Treffen, der Bericht

Am 4. Juli 2018 fand im Schottenhof in Reminiszenz an das 80. Maturajubiläum ein Treffen einiger Nachkommen dieses “legendären“ Maturajahrganges 1938 statt.
An Hand des 132. Jahresberichtes des Schottengymnasiums wurde von jedem der 46 Maturanten – 10 sind im Krieg gefallen, als Letzter starb Eduard Sekler am 1.Mai 2017 – Anekdoten und Erinnerungen ausgetauscht.
Dieser Maturajahrgang hatte Dank der jahrelangen Tätigkeit von Otto Riedl eine besonders enge Klassengemeinschaft und traf sich jährlich; meist auch mit ihren Familien, die auch jetzt noch miteinander befreundet sind.
Ein fröhlicher, sympathischer Abend, an dem Renate Wildner (Witwe nach Franzl Wildner), Christoph Wildner, Peter Zorn, Antonia Homschak-Kalbeck, Anna, Andreas und Johanna Nödl, Elfi Moritzer (Tochter von Norbert Nödl) sowie Patricia und Markus Spiegelfeld samt Urenkeln teilnahmen.

Markus Spiegelfeld, Andreas Nödl (Organisationsteam)

Eine Runde Minigolf, der Bericht

Eine Runde Minigolf, der Bericht

Am Freitag den 8. Juni 2018 fand das schon mit großer Spannung erwartete Minigolfturnier vor dem museumsquartier statt…

Es kam wie erwartet zum Aufeinandertreffen von Golfprofis mit reinen Minigolfexperten und vom jungen fast schon Senioren mit noch nicht 30-jährigen Spitzensportlern. Am Ende des von Künstlern gestalteten Parcours mit 10 Bahnen wies die Teamwertung absoluten gleichstand der Teams auf, sodass es am Ende nur Sieger gab. Dank an alle die mitgespielt haben und dem Präsidenten, der die Siegerehrung vornahm.

Text und Fotos. Markus Spiegelfeld

Alt-Schotten bei ‚Tanz der Vampire‘ – Der Bericht

Alt-Schotten bei ‚Tanz der Vampire‘ – Der Bericht

So zahlreich, dass das ursprüngliche Kontingent aufgestockt werden musste, folgten die Alt-Schotten der Einladung unserer Vereinigung in das Wiener Ronacher, um das Musical ‚Tanz der Vampire‘ zu sehen. Nachdem weltweit mehr über 8,5 Mio. Zuseher in 14 Ländern die Geschichte basierend auf Roman Polanskis Filmvorlage besucht hatten, kehrten die Vampire heuer zu Ihrem 20jährigem Jubiläum nach Wien zurück.

Die Veranstaltung der Alt-Schotten war mit zahlreichen Extras bestückt! Nach einer kurzen Begrüßung von unserem Vorstandsmitglied Franz Patay, dem Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien, erzählte der Intendant Musical Christian Struppeck den Teilnehmern noch viel Wissenswertes rund um das Stück und dessen Entstehung.

Anschließend wurden die Alt-Schotten hinter die Bühne geführt, wo der Produktionsleiter Johannes Fiala (ebenfalls ein Alt-Schotte) und sein Team Requisiten und die Technik dieser aufwendigen Produktion erläuterten. Die Teilnehmer erfuhren unter anderem, dass die Beschallung des Ronachers aufgrund dessen, dass es ursprünglich als Varieté-Theater geplant wurde, gar nicht so einfach sei und dass das Wirtshaus als Hauptspielort des ersten Aktes über 4 Tonnen Gewicht hat.

Danach kam es zum eigentlichen Highlight des Abends, zur Aufführung von ‚Tanz der Vampire‘. Lieber Franz, dir und deinem Team, vielen Dank für diesen schönen Abend, die Alt-Schotten waren begeistert und kommen sehr gerne wieder!

Valentin Winger (MJ 1998b)

Generalversammlung 2018 mit einem Festvortrag und Jahrgangsvertreter-Treffen

Generalversammlung 2018 mit einem Festvortrag und Jahrgangsvertreter-Treffen

Gemeinsam im Zeichen des Gedenkens

Nur wenige Tage vor der diesjährigen Jahrgangsvertreter- und Generalversammlung der Alt-Schotten hat die Gemeinschaft der Schotten in Wien mit Abt Heinrich und P. Bonifaz zwei Persönlichkeiten verloren, die das Leben an Schule und Stift über lange Zeit maßgeblich geprägt haben. P. Laurentius (MJ 93a) hat für die Jahrgangsvertreter die letzten Wochen zusammengefasst.

In der anschließenden Generalversammlung bilanzierte Präsident Georg Prantl (MJ 77) über das letzte Vereinsjahr. Der Antrag des Vorstands über die Beibehaltung der aktuellen Mitgliedsbeiträge wurde ebenso per Akklamation angenommen wie der Antrag unserer Rechnungsprüfer Markus Grün (MJ 90a) und Johannes Theiss (MJ 87a) zur Entlastung des Vorstands.

In seinem Festvortrag konnte Mag. Gregor Demblin-Ville-Canon (MJ 95a) ein Licht auf “ Social Entrepreneurship“ werfen, ein Konzept von Ökonomie, das in Österreichs Unternehmen noch kaum angekommen ist. Seine Tätigkeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu und Georgs Energie und Überzeugungskraft lassen vermuten, dass Entwicklungen in dieser Hinsicht auch in Europa und Österreich zukünftig eine Rolle spielen werden – ebenso wie heute hierzulande noch futuristisch anmutende Technologien zur Unterstützung von Menschen mit Einschränkungen.

Text: Edgar Weiland (MJ 89b)

Bilder: Andreas Nikoll (MJ 87b) / Edgar Weiland (MJ 89b)

K.I.L.T-Professoren-Abend im Café Ritter

Zum traditionellen Professoren-Abendessen nach dem K.I.L.T.-Tag lud der Vorstand am 27. Februar wieder ins Café Ritter nach Ottakring. Knapp 20 Professorinnen und Professoren haben sich – trotz arktischen Wetters – im traditionellen Kaffeehaus eingefunden, das seit Dezember 2016 von Martina Postl, der Ehefrau unseres Präsidenten Georg Prantl (MJ 77), geführt wird. Vizepräsident Nikolaus Hartig (MJ 68) lobte den gelungenen K.I.L.T.-Tag, der teilweise rekordverdächtige Besucherzahlen aufweisen konnte. Martina Postl erzählte die Geschichte des Cafés – mit Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Nicht nur Ernst Happel hat hier geraucht, sondern auch eine Mobiltelefonfirma hat sich das Café Ritter als Drehort für den TV-Spot des neuesten Modells ausgesucht.  Das Buffet ließ keine Wünsche offen und zeigte hervorragend wie zeitlos gut Wiener Küche sein kann. Alles in allem ein großer Erfolg. Beim nächsten Mal hoffentlich mit „gastlicheren“ Temperaturen. Obwohl im nächsten Winter auch die Heizung schon fertig renoviert sein dürfte…

Text: Christoph Wellner (MJ 91b)

„Radetzkymarsch“ – Theaterabend, der Bericht

“Besorgen Sie sich ein eigenes Theater, sonst spielt Sie keiner!“ Diesen Worten Bert Brechts hat Alexander Waechter selbstironisch Taten folgen lassen, indem er das kleine, aber feine Kellertheater franzjosefskai21 begründete. Am 29.11.2017 konnte eine Gruppe von rund 25 Altschotten dort eine Aufführung des „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth erleben. Waechter, der den Text des großen Romans geschickt gekürzt, dabei jedoch Roths Sprache beibehalten hat, bot eine eindrucksvolle One-Man-Show als Schauspieler und Regisseur in einem: Mit nur wenigen Requisiten gelang es ihm, die zahlreichen Figuren des Werkes mit ihren jeweiligen Charakteristika authentisch zu verkörpern. So erweckte er für das Publikum die in der Endzeit der Habsburgermonarchie spielende Geschichte der Offiziers- und Beamtenfamilie Trotta durch drei Generationen zu neuem Leben. Der Autor spannt den Bogen vom Lebensretter Kaiser Franz Josefs, dem „Helden von Solferino“, bis zu dessen Enkelsohn, der in einer Garnison an der Ostgrenze an eigenen Unzulänglichkeiten, vor allem aber an den Zerfallserscheinungen zu Beginn des 1. Weltkriegs zerbricht. Die fesselnde Schilderung der historischen Entwicklungen am Beispiel einer Familie ist zeitlos; dies kommt auch in der Bühnenfassung auf beeindruckende Weise zum Ausdruck. Mit Sicherheit hat die Vorführung einige von uns angeregt, das Werk von Roth wieder zur Hand zu nehmen!

Im Anschluss an die Aufführung hatte unsere Gruppe die besondere und exklusive Gelegenheit zur Diskussion mit dem Künstler: Er gab uns dabei sowohl zu Werk und Aufführung Auskunft als auch zu den heutigen Problemen eines Theaterbetriebs und seinen nächsten Plänen. Herzlichen Dank Peter Marboe (MJ 1960) und dem Vorstand für die hervorragende Organisation!

Text: Andreas Foglar-Deinhardstein (MJ 1970)

Führung durch den Stephansdom, der Bericht

Am 17.11.17 folgten 39 Alt-Schotten mit Begleitung der Einladung des Veranstaltungskomitees zu einer Führung mit dem Dombaumeister Zehetner durch den Stephansdom.
In bewährter Weise vermittelte er uns viele historische und künstlerische „Schmankerln“.
Von der Taufkapelle, den Hochgräbern, bis zum Chorgestühl und dem hochhältst reichte der Bogen der zu bestaunenden Objekte.
Nach 1,5 Stunden bedankte sich Spiegelfeld im Namen der Alt-Schotten für die großartige Führung.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!
Markus Spiegelfeld (MJ 71)

 

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